Folge 7: Nierenmythen enttarnt

Shownotes

In dieser Folge von „Ganz schön Nieren – Aha-Momente und klare Antworten“ geht es um weit verbreitete Mythen rund um die Nierengesundheit. Amelie Gienapp, Assistenzärztin in der Nephrologie am Städtischen Klinikum Braunschweig, ordnet Aussagen ein, die viele aus dem Internet, aus sozialen Medien oder aus dem persönlichen Umfeld kennen und die nicht immer stimmen. Im Fokus stehen Fragen wie: Muss man wirklich viel trinken, um die Niere gesund zu halten? Sind Salz, Eiweiß oder Kalium grundsätzlich schädlich? Merkt man eine Nierenerkrankung überhaupt? Außerdem wird erklärt, warum Bluthochdruck und Diabetes eng mit der Niere verbunden sind, wie Dialyse die Lebensqualität beeinflussen kann und weshalb pauschale Ernährungstipps oft zu kurz greifen. Auch das Thema Kreatin bei Sportlern wird verständlich eingeordnet. Eine kompakte und aufklärende Folge, die Orientierung gibt, Unsicherheiten abbaut und zeigt: Bei der Nierengesundheit lohnt es sich, Mythen zu hinterfragen und auf fundiertes Wissen zu setzen.

Mehr Informationen: https://www.teamniere.de/

Dieser Podcast wird finanziert von AstraZeneca. DE-92165

Transkript anzeigen

00:00:10: Liebe Zuhörende, ich begrüße Sie recht herzlich hier im Nieren-Podcast.

00:00:16: Mein Name ist Jan Kielstein und vielleicht haben einige die letzte Folge hier gehört in der ich mich auch hoffentlich mit Begeisterung zum Thema Niere geäußert habe und ich freue mich sehr heute noch ein paar Worte zu sagen zu einem ganz besonderen Tag am zwölften März wieder auf der Agenda steht und das ist der Welt-Nierentag.

00:00:44: Und dieses Jahr ist ein ganz besonderes Jahr, es sind ja in dem viele Welttage auch vorkommen.

00:00:54: wussten sie dass es fast zehnmal mehr weltbedeutende Tage pro Jahr gibt als Tage im Jahr?

00:01:04: Wir haben im Jahr über dreieinhalb Tausend besondere Tage.

00:01:13: Da hat natürlich jeder seinen Favoriten unter diesen besonderen Tagen.

00:01:18: Es gibt Tage, Die sehr wichtig sind, wie zum Beispiel der achte März ist.

00:01:23: Der Weltfrauentag.

00:01:25: hundertfünfzehn Mal haben wir diesen wichtigen Tag schon gehabt und ich habe das Gefühl, wir brauchen ihn wahrscheinlich noch hundert fünfzehn mal bis wer die Probleme auf dieser Tag Aufmerksam machen soll auch wirklich nicht mehr vorhanden sind.

00:01:44: Vielleicht sind es auch nur Hundert Jahre aber ich glaube die Dimension passt.

00:01:47: so ungefähr Nicht ganz so lange gibt es den Weltnieren Tag.

00:01:52: Der wird seit zwanzig Jahren dieses Jahr gefeiert, also seit zwei tausend und sechs.

00:01:58: Und im Grunde genommen ist die Idee genauso wie beim Weltfrauentag dass man aufmerksam macht auf Dinge mit denen sich keiner beschäftigt weil das Interesse fehlt, weil die Einsicht in die Bedeutung fehlt oder Ja, weil man generell denkt Nieren weiß ich nicht.

00:02:21: Mir doch eigentlich egal und das ist sehr schön dass wir jetzt über zwanzig Jahre mit wechselnden Themen diesen Weltnierentag immer wieder neu begehen.

00:02:30: da wird aufmerksam gemacht und zwar weltweit.

00:02:35: der ist nicht von der UNO festgelegt wie die bedeutenden Welt Tage, aber von der internationalen Gesellschaft für Nephrologie hat diesen Welt-Nierentag ins Leben gerufen.

00:02:51: So dass es ein globaler Tag ist und das Schöne an diesem Tag wo auch immer sie auf der Welt gerade sind, in der Landessprache Materialien zum Beispiel runterladen können zu diesem Weltnierentag.

00:03:06: Die immer Themen haben die sich beschäftigen mit Prävention, mit Früherkennung von Nierenerkrankungen und anderen Dingen.

00:03:15: Und diesem Jahr steht auch Nachhaltigkeit mit auf dem Programm, denn das ist was ganz Wichtiges in der Nephrologie.

00:03:24: Denn wenn wir alle nicht aufpassen auf die Nieren – Sie nicht weil sie sich nicht um den Nieren kümmern?

00:03:33: Sie haben das wohlige Gefühl gerade.

00:03:35: nein ich gehöre nicht dazu!

00:03:36: Ich höre ja diesen Podcast richtig.

00:03:38: also sie haben schon mal alles richtig gemacht.

00:03:42: Aber wenn sich nicht noch mehr Menschen um Nierenprinzipie kümmern und die Gesundheitspolitik das Thema Nieren doch immer noch mit sehr spitzen Fingern anfasst, und nicht mit einer Liebe zu diesen beiden wunderbaren Organen, die eigentlich geboten wäre.

00:04:01: Dann droht!

00:04:03: Und das haben wir im Moment für vierundhalb Millionen weltweit.

00:04:08: Die Dialyse ist nicht nur ein sehr einschneidendes Ereignis, was die Lebensqualität deutlich vermindert.

00:04:15: Wir sind froh, dass wir sie haben, aber dennoch ist es etwas, worauf man gern verzichten würde und etwas, das einen unglaublich negativen CO-Fußabdruck hinterlässt.

00:04:27: Sie brauchen für eine Himo-Dialyse eine Blutwäsche um die Fünfhundert Liter Trinkwasser.

00:04:33: Sie brauchen so viel Strom für eine Dialyse, dass sie hundert Kilometer mit einem Elektroauto fahren könnten und das sind schon erschreckende Zahlen.

00:04:42: denn so ne Dialyse da braucht man nicht eine im Monat oder eine in der Woche sondern es sind drei im monat und pro Woche.

00:04:50: Besser ist es, wenn wir jetzt durch Dinge wie den Weltnierentag aufmerksam machen.

00:04:54: Wenn wir nicht nur ihr Interesse an diesen wunderbaren Organen steigen lassen sondern sie auch im Familien-, im Kollegenkreis über die Nieren sprechen und vielleicht mit einem oder anderen Mythos aufführen können.

00:05:11: Auch dazu gibt's ja eine Folge Mythen um die sich um die Niere ranken.

00:05:16: Ich will jetzt nicht spoilern aber Ein Wort muss sich jetzt loswerden.

00:05:21: Trinkmenge, ganz wichtiger Punkt!

00:05:24: Muss man wirklich ganz viel trinken oder wieviel ist wirklich notwendig?

00:05:30: Andere Mythos – Man kann nichts machen wenn die Niere kranke ist.

00:05:35: muss ich auch spoilern, ganz falsch.

00:05:38: Die Natur hat uns da geholfen.

00:05:40: aus der Rinde des Apfelbaums wurde eine Substanzklasse entdeckt die wirklich Nieren rettet die Dialyse verhindert oder nach hinten hinaus schiebt.

00:05:51: also da ist ne ganze Menge los.

00:05:54: und auch zum Beispiel zu wissen dass es für die Niren zwei fachärztliche Spezialitäten gibt Eurologen, die sich um Tumorerkrankungen und Steinenleiden der Niere kümmern.

00:06:07: Und dann gibt es die Nephrologinnen, das sind sie, die Sie sich um alle anderen Erkrankungen der Nierei kümern.

00:06:17: Diese Botschaften auch die Botschaft was vermitteln?

00:06:21: Was machen die Nieren eigentlich so den ganzen Tag?

00:06:24: Das wird alles während des Weltnieren Tages vermittelt.

00:06:28: also Gucken Sie ruhig mal am Weltnierentag.

00:06:32: Es ist immer der zweite Donnerstag im März, was sie in ihrer Region dafür Veranstaltungen haben und hören Sie mal ein bisschen rein!

00:06:42: In die Niere ist.

00:06:44: es lohnt sich Ja, nachdem ich Ihnen jetzt sehr viel zu bedeutenden Tagen erzählt habe und behalten Sie den Internationalen Frauentag und den Weltenjährentag für immer im Herzen.

00:06:57: Das lohnt sich oder auch gern in der Niere.

00:07:00: Freu' mich jetzt ihnen meine Kollegin anzukündigen, Frau Dr.

00:07:06: Amelie Gehnab!

00:07:08: Und die räumt auf – und zwar so richtig mit Mythen, die sich um die Niere ranken Und ich wette mit ihnen, dass sie bei einigen Dingen sehr erstaunt sein werden.

00:07:22: Spannende Unterhaltung bei Nefromüten und Nierenmüten mit Amani Genab.

00:07:32: Schön, dass du dabei bist!

00:07:33: Bei ganz schön ihre Armomente und klare Antworten.

00:07:37: Heute geht es um etwas das viele von uns kennen... Aussagen, irgendwelche Tipps.

00:07:42: Vielleicht ein paar Warnungen rund um das Organenniere die man irgendwo gehört hat aus dem Internet vielleicht von der Familie oder auch aus den sozialen Medien und manchmal klingt das auch ganz plausibel.

00:07:53: aber stimmt dass tatsächlich.

00:07:54: auch freue mich sehr dass wir heute mit jemandem sprechen können der das für uns einordnen kann.

00:08:00: Frau Amelie Ginab ist Assistenzärztin auf der Nephologie im städtischen Klinikum Braunschweig Und begleitet seit vielen Jahren Patientinnen und Patienten mit Nierenerkrankungen, unter anderem

00:08:10: Niernerkrankung.

00:08:11: Wir gehen heute müten nach die viele verunsichern und wir geben dir in Orientierung was wirklich richtig ist und was wirklich wichtig ist.

00:08:19: Ich bin Matthias sein Gastgeber.

00:08:20: wie liegen los.

00:08:21: ich freue mich sehr dass Sie mit dabei

00:08:23: sind.

00:08:23: hallo Frau Ginnab.

00:08:24: Hallo Vielen Dank für die Einladung

00:08:27: Sehr gerne Es ist kein Geheimnis.

00:08:30: Diese Folge wurde sich gewünscht und auch vor mir gewünschte, weil man hört natürlich mal links und mal rechts irgendwelche Bemüten.

00:08:37: Stimmt das auch?

00:08:38: Wenn es darum geht.

00:08:39: früher hat man's auch schon gemacht.

00:08:40: Früher hat die Oma auch schon erzählt und so gekocht und das empfohlen.

00:08:45: Und früher hat er gesagt wir ordnen das ein oder versuchen es zumindest und freuen uns sehr dass sie heute Rede und

00:08:50: Antwort stehen.

00:08:52: Ja ich hoffe dass ich ein paar von den Nierenmütten aufklären kann und ein bisschen Licht ins Dunkel bringen kann.

00:08:59: Vielleicht ergibt sich ja noch mehr Mythen oder vielleicht ergibt uns ganz neu Antworten.

00:09:04: Wir sind gespannt und fangen wir doch mal ganz konkret an, man hört ja auch ganz oft... Wir haben es auch schon ein paar Mal in diesem Podcast hier erwähnt.

00:09:13: also unsere Expertininnen und Experten haben das gesagt.

00:09:17: Aber was sagen Sie, muss man wirklich viel trinken damit die Niere gesund bleibt?

00:09:22: Das wäre total schön wenn das so einfach wäre und wir das einfach beantworten könnten.

00:09:27: Wie die Hörerinnen und Hörern sicherlich wissen hat die Niire ganz viele Aufgaben.

00:09:32: unter anderem hat sie die Aufgabe eben den Wasser- und auch den Salzhaushalt zu regulieren und dass ist ein sehr komplexer Prozess zu komplex, um ihn jetzt im Detail zu besprechen.

00:09:45: Aber die Niere versucht eben das Wasser zu regulieren.

00:09:48: Das heißt trinken wir zu wenig, versucht sie eben das wasser zurückzuhalten weniger Urin zu produzieren.

00:09:55: Trinken wir viel zuviel versucht sie entsprechend mehr Urin vermehrt auszuscheiden.

00:10:02: Man tut sich so ein bisschen schwer zu sagen Was ist denn jetzt?

00:10:05: wie viel soll man denn jetzt trinken?

00:10:07: Was ist dann jetzt gesund?

00:10:09: Man sagt, nie ein gesunder Erwachsene sollten so zwischen anderthalb und zwei Liter pro Tag trinken.

00:10:14: Das ist ein Richtwert, das ist ein sinnvoller Richtwert aber dass es eben keine starre Literzahl an die man sich jetzt per se richten muss.

00:10:22: Wichtig ist, dass der Körper ausreichend hydriert ist und genug ja man eben nicht zu trocken wird oder man nicht durstig Ein guter Marker dafür kann sein, wie viel Urin man selber produziert.

00:10:35: Das kann man natürlich, wenn man lustig ist mal messen.

00:10:39: Man sagt ein Liter Urin am Tag ist eine gute Richtzahl an die man sich richten kann, an die ich richten sollte.

00:10:47: und wer Lust hat und Laune hat, kann ja mal einen Bottich neben die Toilette stellen und gucken, wie für Urin produziert wird.

00:10:55: Man kann sich auch so ein bisschen an die Urin Farbe halten.

00:10:59: Ist der Urin sehr konzentriert?

00:11:01: hat man vermutlich zu wenig getrunken.

00:11:04: Der sieht der Urin wie Wasser aus, es ist zu viel was man getrunkt hat.

00:11:08: Es gibt natürlich immer so ein paar Ausnahmen, woran man sich halten sollte.

00:11:13: Wenn man zum Beispiel sehr viel Sport gemacht hat und es super warm draußen ist dann muss man natürlich mehr trinken.

00:11:19: aber auch wenn man krank ist, wenn man Fieber hat oder eine Erkältung hat oder auch viel Wasser verliert, weil man einen Magen-Dameninfekt hat

00:11:29: z.B.,

00:11:30: dann sollte man natürlich auch mehr trinken.

00:11:33: Es gibt natürlich Erkrankungen und dazu gehört die chronische Niernerkrankung auch, indem man eben nicht zu viel trinken darf.

00:11:40: Das gilt aber nicht nur für die chronischen Niererkrankung sondern eben auch für chronisch-herzkranke Patienten, aber auch Patienten, die zum Beispiel eine Leberzurose haben.

00:11:50: Ganz besonders sind bei uns die Dialyse-Patientinnen, also die Patienten, die eine Blutwäsche bekommen.

00:11:57: Weil sie oft gar keine eigene Urinproduktion mehr haben.

00:12:00: Das heißt, Sie sind darauf angewiesen... dass die Dialysemaschine die Aufgaben der Niere übernimmt.

00:12:08: Und so gehen sie dreimal die Woche zur Blutwösche und da wird ihnen das Wasser entzogen, und was Sie zwischendrin trinken können Sie selber nicht ausscheiden sondern das sammelt sich dann entsprechend an und das merken die Patienten auch indem sie dann dicke Beine bekommen oder Luftnoten.

00:12:25: Und die Patienten müssen natürlich dann weniger trinken.

00:12:28: Die dürfen nicht die zwei Liter pro Tag trinken, da sie sonst überwässern würden in der Zeit, also Wasseranlagern Luftnot bekämen und dicke Beine bekommen.

00:12:38: Das ist für den Patient nicht schön aber das ist auch vor allen Dingen für das Herz nicht gut und führt eben zu einer großen Belastung.

00:12:47: Ich merke schon, wir haben uns das richtige Thema ausgesucht.

00:12:50: Weil es gibt nicht diese eine Antwort und deswegen ist es auch so absolut spannend.

00:12:54: Ich genau mal darauf ein was ihr gesagt habt.

00:12:55: man kann es manchmal ja also die Farbe des Urin verrät es ja auch ne?

00:13:01: Sehr konzentriert also sehr sehr sehr dunkel.

00:13:04: Sehr dunkler Urinen

00:13:06: genau.

00:13:06: Und wenn's so wässrig ist dann ist es wahrscheinlich zu viel.

00:13:10: ich hab noch gehört, ich weiß nicht ganz lange her ist aber Ich glaube meine Großmutter hat mal gesagt, bei jedem Halben Grad mehr Temperatur.

00:13:20: Wenn man zum Beispiel Fieber hat kann man ruhig halben und nicht gleich mehr trinken jetzt als gesunde Person weil wenn man erhitzt ja wahrscheinlich auch mehr Flüssigkeit

00:13:29: verliert Genau.

00:13:30: Wenn man natürlich Fieber hat, dann schwitzt man der Körper verliert darüber halt bei die Haut extrem viel Wasser in der Zeit.

00:13:37: Dann kann man natürlich auch mehr trinken.

00:13:38: ich würde das jetzt nicht als halbes Grad fünfhundert Milliliter mehr pro Tag trinken pauschalisieren aber man darf da natürlich mehr trink man sollte auch mehr Trinken.

00:13:49: es gibt ja so ein paar Hinweise die wir in der klinischen Klinischen Alltag auch immer nutzen ob jemand genug getrunken hat.

00:13:56: Man kann sich die Zunge zum Beispiel anschauen von sich selbst Schaut, ist die total trocken oder gut befeuchtet.

00:14:02: Das ist auch ein guter Marker, ob der Körper gut hydriert ist.

00:14:06: Man kann sich aber zum Beispiel eine Hautfalte bilden auf dem Handrücken und schauen, ob sie stehen bleibt.

00:14:13: Auch das ist ein Marker.

00:14:15: Der sogenannte Hauttuger, der einem zeigt hat man genug getrunken?

00:14:19: Oder sollte man doch vielleicht sich noch mal nebens Bett einen Glas Wasser stellen und das noch vor dem Schlafengehen trinken?

00:14:27: Guter Punkt!

00:14:28: Und viel trinken, Sie haben es gerade wunderbar für uns eingeordnet.

00:14:31: Ist das so dass ab aller Besten... Also dass es Wasser ist?

00:14:35: Was man trinken soll?

00:14:36: Ja also natürlich Wassertee!

00:14:38: Das ist alles was man empfehlen würde.

00:14:42: Natürlich ist es so immer mehr Softdrinks und süß Getränke.

00:14:50: Die schmecken besser, vielen besser als Wasser.

00:14:52: Da ist dann aber auch gleich wieder mehr Zucker enthalten und das ist natürlich gerade für Nierenpatienten die nicht nur primär eine Niererkrankung haben sondern... zum großen Teil auch nebensächlich noch ein Diabetes, also Zuckerkrank sind oder auch einen Bluthochdruck haben.

00:15:11: Das ist natürlich dann für die Patienten überhaupt nicht gut wenn dann noch mehr Zucker durch solche Süßgetränke eben in den Körper gelangt.

00:15:19: Also man würde natürlich empfehlen am besten Wasser zu trinken.

00:15:24: aber also ein süß Getränk schadet dem Körper sicherlich auch nicht.

00:15:29: Okay, die Dosis macht das Gift.

00:15:31: Aber am besten werden natürlich Wasser... Genau wie immer!

00:15:34: Wie es auch so ist.

00:15:35: Ja genau und welche Dosen machen denn natürlich auch ein Gift?

00:15:40: Natürlich ist das Trinken nur ein Teil der Ernährung.

00:15:44: wenn wir jetzt mal bei dem Thema Essen bleiben oder dorthin gehen können sie sagen was?

00:15:51: Was ist so ein typischer Ernährungsmythos bei einer chronischen Nierenerkrankung, der sich irgendwie hartnäckig hält?

00:15:57: Wo Sie vielleicht denken da muss ich erstaunlicherweise relativ oft immer neu aufklären.

00:16:03: Bei den Patienten die zu Ihnen

00:16:05: kommen.

00:16:05: Da gibt es natürlich ganz viele.

00:16:08: Einer mit dem ich sehr viel Kontakt habe das Nierenpatienten grundsätzlich Kaliumarm oder auf Kalium verzichten müssen beim Essen Das stimmt auch nur so bedingt, wie wir das eben schon besprochen haben.

00:16:24: Kalium ist natürlich super wichtig für unseren Körper und ist ein bedeutender Mineralstoff gerade in den Zellen für die Zellen aber auch für die Nerven- und Muskelregulationen.

00:16:36: Und Kalium wird halt über die Niere ausgeschieden.

00:16:40: Viele Patientinnen und Patienten mit denen ich rede sagen sofort, oh Gott wenn ich jetzt eine Nierenerkrankung habe dann eine Nierenschwäche habe, dann muss ich sofort streng Kaliumarm essen.

00:16:52: Das ist nicht so.

00:16:54: Das muss man ganz klar sagen.

00:16:57: Patientinnen und Patienten gerade in Anfangsstadien einer chronischen Nierenerkrankung die noch normale Kaliumwerte im Blut haben müssen nicht generell auf Kalium verzichten.

00:17:08: Und das ist auch ganz wichtig weil Kalium einen Baustand, den wir brauchen.

00:17:15: Und der ist vor allen Dingen auch in vielen oft sehr gesunden Lebensmitteln enthalten.

00:17:20: ja also Kalium ist ein Obst und Gemüse enthalten im Tomaten Bananen das Wir haben ja auch super viele Vitamine, die unser Körper braucht auf die man nicht verzichten sollte.

00:17:32: Aber zum Beispiel in Hülsenfrüchten und Nüssen oder Vollkornprodukten sind Ballaststoffe enthalten, die dem Körper gut tun und vor allen Dingen den Blutdruck senken.

00:17:44: Das Herz-Kreislaufrisiko reduzieren letztendlich.

00:17:48: Wenn man unnötig auf Kalium verzichtet, verschlechtert man häufig seine eigene Lebensmittelauswahl und verzichtet auf gesunde Lebensmittel, die wir eigentlich brauchen.

00:17:59: Es ist natürlich so dass in höheren Nierenstadien also in den höheren Stadien einer chronischen Niererkrankung es so ist das man schon auf Kalium nicht verzichten sollte aber minimieren sollte.

00:18:14: und zwar ist es so wie gesagt, dass Kalium über die Niere ausgeschieden wird Nierenfressfunktion haben und eben auch kaum Urinausscheidung haben, wie Patienten die an der Diadiese sind.

00:18:28: Die können das Kalium dann nicht selbstständig ausscheiden und das akkumuliert im Körper.

00:18:33: Das bildet sich im Körper, es bleibt im Körper und ein hohes Kalium kann gefährlichen Herzrhythmusstörungen kommen.

00:18:42: Deshalb ist es umso wichtiger, dass gerade die Patienten etwas kaliumrestriktiver ernähren.

00:18:49: Das heißt jetzt nicht unbedingt, dass man denen die Freude am Essen nehmen soll.

00:18:55: Das möchte ich auch ganz klar sagen.

00:18:57: aber man muss eben auf bestimmte Zubereitungsmethoden achten also gerade... Wenn man das Essen eben, das Kaliumreicheessen länger in Wasser lagert kommt es dazu dass der Kaliumgehalt in bestimmten Lebensmitteln vergeringert werden kann.

00:19:13: Also es gibt da Möglichkeiten einzugreifen und die Produkte einfach anders oder die Grundprodukte einfach zu behandeln, anders zu kochen um den Kalium Gehalt zu senken auf das gute Essen zu verzichten, sondern einfach um Skalium ärmerzumachen.

00:19:35: Gerade bei Kartoffeln kenne ich das, dass man die so ein bisschen einweichen muss oder einen legt in Wasser.

00:19:39: Man weist ja nicht ein eigentlich.

00:19:41: Und ich glaube, man spürt ein bisschen Kalium.

00:19:43: Genau da kann man eben super Kalium ausspülen und das machen auch viele unserer Dialyse-Patienten.

00:19:49: die können dann nicht auf die leckeren Bratkartoffeln verzichten.

00:19:53: und dann nutzen sie eben solche kleinen Tipps und Tricks.

00:19:57: und das möchte ich auch eine Land zu brechen und sagen es ist ganz toll dass wir die Möglichkeit haben mit Ernährungsberatung irgendwie an der Dialyse für chronisch nie erkrankte Patienten zu arbeiten weil Genau die sind diejenigen, die diese Supertipps und Tricks unseren Patientinnen beibringen.

00:20:17: Und eben dann auch die Freude am Essen lassen.

00:20:21: Na klar!

00:20:22: Absolut,

00:20:23: wichtig auch.

00:20:24: Und ich werfe jetzt einfach mal so Mythos in den Raum.

00:20:26: Salz schadet dem Herzkreislaufsystem nicht sondern ist es wichtig.

00:20:30: was sagen Sie?

00:20:31: Das ist ein Mythos der sich tatsächlich sehr hartnäckig hält und das ist auch so weil viele vermutlich gerne mal ihre Essen nach salzen und dabei einfach die Folgen nicht spüren.

00:20:44: aber da die Wissenschaft ist da sehr sehr einig dass zu viel Salz doch schädlich ist sondern auch für das Herz und vor allen Dingen den Blutdruck.

00:20:55: Was das Salz nämlich macht, ist dass mehr Salz sorgt dafür, dass mehr Flüssigkeit zurückgehalten wird von der Niere.

00:21:03: es wird mehr Blut oder wir haben ein höheres Blutvolumen und dadurch steigt eben der Blut druck an und das ist schon bei kleinsten Mengen von Salz die man eben mehr als die empfohlene Menge zu sich nimmt.

00:21:19: Was wir alle wissen ist, dass die Herz und die Niere ganz eng miteinander verbunden sind.

00:21:24: Und ein hoher Blutdruck dafür dazu führt, dass eben die Gefäße in den Nieren kaputt gehen und es dann wieder zu einem Teufelskreislauf kommt und dadurch eben wieder das System dieses sogenannte Rassystem mehr aktiv wird und dem Blut druck weiter künstlich erhöht.

00:21:43: Das heißt, wir haben einen kleinen Teufel Kreislauf, den wir da erzeugen.

00:21:48: hoher Blutdruck kann man, das ist ein modifizierbarer Risikofaktor wie man das bei uns so schön nennt.

00:21:54: Das heißt es ist etwas was wir verändern können und Bluthochdruck ist eben nicht nur für Nierenerkrankungen gefährlich sondern auch fürs Herz, Herzinfarkt, Schlaganfallgefäßschäden.

00:22:08: also können wir sagen dass das Salz nicht direkt giftig ist Aber Nierenerkrankungen über den Blutdruck eben schädigen kann.

00:22:21: Und das Witzige ist in Vorbereitung auf diese Folge habe ich mich auch damit beschäftigt, wie viel Salz wir denn eigentlich beim Kochen dazu nehmen?

00:22:31: Weil ich hab' mich in die Küche gestellt und hat mal gesagt okay, wieviel Salz sich denn jetzt meine Nudeln oder wievier Salz packe ich dann ins

00:22:38: Salatdressing?".

00:22:41: gar nicht das ganze Salz beim Kochen in unsere Lebensmittel hinzufügen, sondern dass es bereits in den Lebensmitteln drin ist.

00:22:49: und gerade Fertiggerichte wie zum Beispiel Tiefkühlpizzen sind oft sehr salzhaltig.

00:22:55: Und darauf können wir achten wenn wir frisch kochen, wenn wir selbst kochen dann vergeringert sich der Salzgehalt in unserem Essen und damit senken wir unseren Blutdruck und schützen eben Herz und Niere.

00:23:11: Also verarbeitete Lebensmittel sind nicht so gut, man hört es mal wieder.

00:23:16: Aber das ist am besten kann man auch sagen oder ist das so ganz naiv gefragt?

00:23:20: Wenn man vielleicht etwas zu viel Salz gegessen hat, spürt sich das ein bisschen raus wenn man mehr trinkt?

00:23:29: Man müsste dann mehr trinken aber...

00:23:34: Geht nicht logisch

00:23:35: auf!

00:23:38: Dann ziehe ich meine naive Frage zurück, um das alles noch mal zu verstehen.

00:23:44: Was auch ganz

00:23:46: oft gelesen oder

00:23:47: berichtet wird ist, dass Eiweiß grundsätzlich schlecht ist für die Niere.

00:23:51: Das betrifft natürlich auch einige Sportler, die sich Eiweiss reichernieren möchten.

00:23:55: Wie würden sie das für uns

00:23:56: einordnen?

00:23:58: Das stimmt pauschal nicht und das führt tatsächlich bei uns in der Praxis auch häufig zu großen Problemen.

00:24:04: Wir brauchen natürlich Eiweiß- und Proteine, gerade wie Sie gesagt haben für Muskelaufbau.

00:24:11: Sportler haben häufig eine hochproteinerreiche Diät um eben Muskeln zu versorgen sich mit Kraft vollzutanken.

00:24:19: aber Das ist nicht nur für unsere Muskeln wichtig, sondern eben auch wichtig für unser Immunsystem.

00:24:25: Auch in unserem Immun-System ist es wichtig dass wir Proteine zu uns nehmen weil wir daraus Enzyme bilden, Hormone bilden und auch Antikörper.

00:24:35: also wir brauchen das nicht nur Für Muskelmasse, sondern auch für unser Imunsystem.

00:24:39: Und Eiweiß muss über unserer Nährung aufgenommen werden da unser Körper zum Teil nicht in der Lage ist die Eiweiße, die Proteine selbstständig aus anderen Nährstoffen zu bilden.

00:24:50: Das heißt wir brauchen Proteine, Eiweiß reichen Lebensmittel von außen wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Milchprodukte das kennt man Eier und Käse die eben unseren Körper für die Produktion genau dieser wichtigen Bausteine unterstützt.

00:25:08: Es ist tatsächlich ein Mythos in dem Sinne dass wir sagen wir müssen also chronischen oder Patienten, die eine chronische Nierenerkrankung haben sollen auf jeden Fall auf Eiweiß verzichten.

00:25:20: Das würde ich so nicht unterschreiben, weil gerade Patientinnen und Patienten in fortgeschrittenen Nieren erkranken, also im Stadion einer oder bei gerade Patientin und Patienten, der ein fortgeschrittenes Stadium einer Niereninsuffizienz haben oder bereits an der Dialyse sind brauchen tatsächlich mehr Eiweiss als weniger Eiweess.

00:25:41: Das ist zum einen so, dass Patientinnen und Patienten die an der Dialyse sind.

00:25:45: Einfach einen erhöhten Eiweißbedarf- und Energiebedarf haben.

00:25:48: Man kann sich vorstellen, dass die Patientinnen mit jeder Dialysebehandlung Eiweiss verlieren in die Dialyseflüssigkeit.

00:26:00: Deswegen ist es so, gerade die Patientin und Patienten darauf achten müssen mehr Eiweis zu sich nehmen als zu wenig um genau das zu verhindern, um eben ein sogenanntes Muscle-Wasting.

00:26:13: Also einen Muskelmassenverlust im Körper zu verhindern, weil eine geringe Muskemaske damit verbunden ist, dass man ein erhöhtes Risiko hat wieder am Krankenhaus zu landen und natürlich auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verschlechtert.

00:26:33: Man muss aber auch sagen über Jahre lang und das sind gerade in den frühen CKD-Stadien, also in den Frühenstadien einer chronischen Nierenanzuffizienz.

00:26:45: Es ist wichtig dass man nicht zu viel Proteine zu sich nimmt.

00:26:50: Also diese dauerhafte High Protein Diät die ja doch eine Zeitlang sehr on vogue war, die sollte man wenn man einem Frühinstadium einer chronischen Nierenerkrankung ist, weil man kann sich das ein bisschen so vorstellen dass die Niere dauerhaft dadurch einen Marathon läuft.

00:27:11: Es führt zu so eine dauerhaften Hyperfiltration der Niere.

00:27:15: und man kann es sich vorstellen, wenn man selbst schon mal lange gelaufen ist dann ist man irgendwann erschöpft.

00:27:20: und so erschöpt sich auch eben gerade in den Frühstadien einer chronische Niererkrankungen die Niäre dann, sodass es dann zu einer möglichen Verschlecht der Nierenfunktion kommt.

00:27:32: Also kann man sich merken, Patientinnen und Patienten die eine, die gesund sind, haben kein Problem.

00:27:39: Die können Proteine zu sich nehmen.

00:27:42: Patienten in einem frühen Stadion... oder in frühen bis moderaten Stadium einer chronischen Erkrankung sind, sollten eine moderate Reduktion der Proteineinnahme beachten.

00:27:55: Patientinnen und Patienten die an der Dialyse sind brauchen entgegen des Mythos mehr Eiweiß als

00:28:02: weniger.

00:28:03: Und ich denke, das könnte für viele zur Erinnerung glaube ich neu sein.

00:28:07: Weil so konkret oder findet man die Informationen tatsächlich selten?

00:28:12: Ich schmeiste noch mal einen Mythos in den Raum.

00:28:15: Man würde es schon merken wenn etwas mit der Niere nicht stimmt also man würde etwas fühlen.

00:28:20: Stimmt das!

00:28:22: Nein, dieser Mythos stimmt tatsächlich nicht.

00:28:25: Das ist genau das Tückische an der chronischen Nierenerkrankung, weil viele chronische Nierenerkrankungen bleiben einfach unerkannt.

00:28:32: Die Niere leidet still und leidet leise und die Symptome, die auftreten, treten erst auf wenn ein großer Teil der Niere oder der Nierenfunktion bereits verloren ist.

00:28:45: Unsere Niere hat eine enorme Reservekapazität, weshalb wir ja auch Wenn wir zwei Nieren haben, eine davon spenden können ohne dass uns selber das in unserem Leben beeinflussen muss.

00:28:59: Aber wenn wir siebzig Prozent der Nierenfunktion verloren haben dann treten häufig erst die Symptome auf und bis dahin leidet die Niere eben still.

00:29:11: Und was auch tückisch ist dass die Symptome meistens unspezifisch sind.

00:29:17: Also man ordnet sich vielleicht nicht direkt einer Nierenerkrankung zu, man fühlt sich vielleicht müde und nicht mehr so leistungsfähig.

00:29:25: Man merkt, man hat vielleicht ein bisschen Wassereinlagerung in den Beinen, wird ein bisschen luftnötig oder hat keinen richtigen Hunger mehr.

00:29:33: Vielleicht juckt auch die Haut.

00:29:35: Das sind alles ganz unspezifice Symptomen, die ja zur anderen Erkrankungen passen könnten und nicht unbedingt direkt in Verbindung mit einer chronischen Nierenerkrankung

00:29:43: sind."

00:29:44: ist, damit einer nie an Erkrankung generell sind.

00:29:48: Deswegen ist es eben so wichtig dass wir zur Vorsorgeuntersuchung gehen gerade Patientinnen und Patienten und ich glaube das gute Zuhörer oder treue Zuhöhrerin und Zuhörper die Folge mit dem Nierentüff gehört haben.

00:30:04: Es ist wichtig die Nieren zu prüfen regelmäßig Gerade wenn man zu einer Risikogruppe gehört die ein Diabetes haben, die zuckerkrank sind.

00:30:17: Das sind Patientinnen und Patienten, die einen Hypertonus haben also einen Bluthochdruck haben.

00:30:22: das sind auch patienten und Patienten die vielleicht in der Schwangerschaft schon mal eine Gestose hatten und dann regelmäßig sich testen lassen sollten.

00:30:33: es sind auch Patienten und Patienten mit Untergewicht auf die Welt gekommen sind Menschen, die aus dem Krankenhaus gekommen sind.

00:30:45: Weil sie vielleicht einen längeren Intensivaufenthalt hinter sich hatten und dort eine akuten Funktionseinschränkung hatten, die sich dann eben danach auch regelmäßig testen lassen sollten.

00:30:56: Und es ist wichtig dass diese Testungen beim Hausarzt durchgeführt werden, in regelmäßigen Abständen.

00:31:04: Genau das ist eben wichtig dass diese Testungen eben regelmäßig beim Haus arzt durch geführt werden um eben Nieren schäden rechtzeitig zu erkennen weil sie eben nicht weh tun und die Marker eben vorher aufschlagen bevor es eben erst so Symptomen kommt eine Niernerkrankung.

00:31:21: Also sehr komplex.

00:31:22: Sie haben es gerade schon angesprochen.

00:31:24: was man auch oft nicht so merkt, zuerst oder nicht spürt oder nicht schmerzhaft ist.

00:31:30: Ist ja auch der Diabetes und auch der Bluthochdruck.

00:31:32: Warum unterschätzen viele Ihrer Meinung nach das Zusammenspiel von Blut-Hochdruck?

00:31:36: Und einer näheren Erkrankung bedingt?

00:31:38: sich haben wir auch schon in anderen Podcast folgen gehört.

00:31:40: Sie haben es auch schon leicht angesprochen.

00:31:42: warum denken sie ist das so?

00:31:44: Ja viele wissen einfach nicht, dass die Niere und das Herz ganz eng zusammenarbeiten.

00:31:50: Und der Bluthochdruck wird nicht umsonst auch der stille Killer genannt.

00:31:54: Auch es passt ja auf den Nierenerkrankungen, weil's eben jahrelang keine Symptome macht.

00:32:00: Die meisten Patientinnen und Patienten wissen nämlich, Blutdruck zu hoch ist, noch dass dann von dem Bluthochdruck durch den Blut-Hochdruck die Nieren geschädigt werden.

00:32:11: Und wie ich das vorhin schon angedeutet habe stehen Herz und Niere ganz eng zusammen und gerade der Blut druck wird auch durch die Niere beeinflusst.

00:32:24: haben jetzt Patientinnen und Patienten einen Blut Hochdruck schädigt dieser die Nierengefäße und unsere Filterleistung der Nieren sinkt.

00:32:34: Andersrum ist es wieder so, dass geschädigte Nieren den Blutdruck erhöhen über das Reninangehör-Tensinsystem.

00:32:42: Das ist dieser Teufelskreislauf, den ich vorhin schon angeschnitten habe also ein Bluthochdruck für eine Nierenschädigung der dann wieder zu einem erhöhten Blut druck kommt und dann kommt er zu einem noch schnelleren Verfall der Nierenzellen.

00:32:59: viele Patientinnen und Patienten glauben, glaube ich das Bluthochdruck nur ein Herzproblem ist.

00:33:03: Und es wird oft verbunden mit dann bekomme ich einen Herzinfarkt, dann bekam ich einen Schlaganfall davon habe ich vielleicht andere Gefäßerkrankungen aber dass die Nieren eines der stärksten betroffenen Organe sind.

00:33:16: bei Blut-Hochdruck ist glaube ich weniger Patientinnen oder Menschen bekannt dass der Bluthochdruck eines der häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung ist?

00:33:33: Ach, tatsächlich.

00:33:33: Ich glaube das ist auch neu und ich glaube es ist wunderbar zu hören so ganz konkret mal zu hören von Ihnen.

00:33:39: Das ist ganz aufschlussreich.

00:33:43: Sie haben vorhin schon in einem Satz – ich weiß nicht, ich glaube das war bei der Einführung auch über die Nierenersatztherapie gesprochen und da würde ich auch gerne einmal mit Ihnen etwas einordnen Weil viele Menschen denken auch, dass so ein Verfahren eine Dialyse was man so hört.

00:34:01: Auch automatisch Ende der Lebensqualität bedeutet oder bedeuten kann.

00:34:07: Sie sind in der Klinik tätig sie arbeiten natürlich auch ganz viel mit Nierenersatztherapien.

00:34:14: Was können sie unseren Zuhörerinnen mitgeben?

00:34:17: Die vielleicht auch kurz vor so einer Entscheidung, vor so einem Verfahren stehen?

00:34:23: erst mal keine Panik.

00:34:25: Natürlich ist die Dialyse, also die Nierenersatztherapie eine enorme Anpassung, die man einem Lebensabschnitt hat aber es ist eben kein Lebensstopp.

00:34:37: Ja, das muss man ganz klar sagen.

00:34:39: Viele Patientinnen und Patienten stehen ja mit starken Symptomen vor einem und sagen ich halte es nicht mehr aus.

00:34:46: Ich habe so juckende Haut.

00:34:48: Ich hab immer wieder Wassereinlagerungen.

00:34:50: Ich musste schon ganz häufig ins Krankenhaus Und ich merke, ich produziere weniger Urin und mir geht's schlecht.

00:35:00: Ich fühle mich leistungsgemindeter.

00:35:03: Ich kann nicht mehr.

00:35:04: viele Patienten stehen so vor uns Und viele Patienten bekommen dann eben die Indikation gestellt, dass sie an die Dialyse müssen.

00:35:14: Dass sie zur Blutwäsche müssen und gewinnen danach wieder an starker Lebensqualität zurück.

00:35:20: Auch das darf man nicht vergessen!

00:35:21: Also Sie verlieren sie nicht sondern sie bekommen sie wieder.

00:35:29: haben häufig eine deutliche Verbesserung der Symptome, die sie vorher hatten.

00:35:34: Einfach weil die Nierenfunktion dann eben durch diese Dialysemaschinen ersetzt wird.

00:35:43: Aber ich kann das natürlich nicht alles schönreden.

00:35:45: Auch Dialyse bedeutet Veränderung, es gibt zwei verschiedene Arten von Dialyse.

00:35:51: Es gibt einmal die Hemo-Dialyse also das was man glaube ich als Blutwösche im Volksmund kennt.

00:35:59: Das kann man zum einen in Praxen machen aber auch in der Klinik machen.

00:36:04: Das wird häufig dreimal die Woche gemacht über vier bis fünf Stunden je nachdem und dort kommt man.

00:36:13: dann kommen die Patientinnen und Patienten zu uns.

00:36:15: Die Blutwäsche wird von uns durchgeführt, die Dialysen und dann dürfen sie nach der Dialyse wieder nach Hause gehen.

00:36:21: aber es gibt auch die Möglichkeit eine Blut wäsche wirklich selber Zuhause zumachen.

00:36:26: also es gibt die heim Hemo-Dialyse.

00:36:28: So nennt sich das, die einem eben deutlich mehr Freiheit und Flexibilität geben kann und man kann eben das von zu Hause machen.

00:36:35: auch so kann man sich selbst trainieren dass man ja das einfach selber übernimmt zuhause.

00:36:42: als andere Möglichkeit gibt es natürlich die Peritonealdialyse Das ist die Bauchfelddialyse.

00:36:49: das empfehlen wir häufig jüngeren Patientinnen und Patienten die vor der Dialyse stehen Weil das eben sehr, sehr gut vereinbar ist mit Beruf.

00:37:00: Mit Familie und Reisen.

00:37:02: Man ist sehr eigenständig im Alltag.

00:37:04: wie das funktioniert ist dass ein Katheter durch den Bauch durch eine kleine minimalinvasive Operation gelegt wird Und dann wird über den Katheter ein paar Tage nach der OP Flüssigkeit eingeführt also Dialysatflüssigkeit.

00:37:21: Das ist eine Zuckerlösung die Filterleistung der Niere.

00:37:29: Und über das Bauchfell werden dann die Giftstoffe aus dem Blut in das Dialysat gefiltert, und das entzieht es dem Körper damit durch diesen Vorgang eben auch das Wasser.

00:37:48: kann die Patientinnen und Patienten das super selbstständig zu Hause machen.

00:37:51: Sie können das entweder in der Nacht machen oder eben über den Tag verteilt, in mehreren Etappen.

00:37:59: Und das geht auch sehr gut mit sehr aktiven Menschen.

00:38:02: Also ich habe auch Patienten und Patienten, die mit ihren Dialysebeuteln reisen, die Fernreisen machen, die Schiff Reisen machen ,die die Dialyse Beutel mit zur Arbeit nehmen und auf der Arbeit selbstständigt die Dialysse durchführen.

00:38:17: Das ist ein unheimlicher Gewinn für die Patientin an Selbstständigkeit.

00:38:21: Sie bleiben selbstständig, sie bleiben frei in ihrer Entscheidung und sind eben nicht daran gebunden vier Stunden über einen Katheter zu dialysieren.

00:38:38: Aber ich möchte es auch nicht verschönigen, natürlich ist das Belastungen und so eine idealistische Darstellung einer Dialyse und dass alles so einfach ist, wäre definitiv falsch.

00:38:48: Es ist ein Zeitaufwand man muss sich mit selbst auseinandersetzen Man ist eingeschränkt was die Trinkmengen angeht wenn man wenig Restfunktion hat Und das ist manchmal auch schwer zu koordinieren mit Beruf und Familie.

00:39:08: Aber ich habe ganz, ganz viele positive Patientenberichte die zeigen dass wenn man sich damit selbst auseinandersetzt und man selbst ja doch mit positiven Gedanken an die Dialyse geht, dass eigentlich gar nicht so schlimm ist und dass sie vor allen Dingen eben es ihnen vor der Dialyse deutlich schlechter geht als nach der Dialyse.

00:39:33: Das bedeutet natürlich, Vor- und Nachteile abzuwägen.

00:39:35: Im besten Falle im Gespräch mit dem Arzt oder mit der Ärztin auch abzuklären.

00:39:41: Da muss man eine Menge aufklären... Wie erleben Sie das eigentlich?

00:39:45: Wie informiert kommt die Patientinnen heutzutage in die Klinik?

00:39:51: Man liest ja auch immer den aufgeklärte Patient, wenn es um die Manehnerkrankung ist mit ein paar Mythen, die es nach wie vor gibt.

00:39:58: Was können sie berichten?

00:40:00: Also ich muss sagen, meine Erfahrungen nach sind die Patientinnen und Patienten häufig schon gut aufgeklärt.

00:40:06: Wenn sie zu uns in die Klinik kommen das ist zum einen weil sie ja geschickt werden vom Hausarzt erst mal zum Nephrologen und gerade wenn es dann weitergeht im Rahmen über Gespräche über die ihren Ersatztherapie geht haben Sie meistens vorher schon eine Nefrologin oder eine Nephrologin einen Nefrologen oder eine Nefrologin im ambulanten Bereich gesehen.

00:40:28: Also die Patienten, die zu uns kommen sind häufig schon gut aufgeklärt wenn sie vorher wussten dass sie eine chronischen Erkrankung haben.

00:40:37: Patientinnen und Patienten die das allerdings nicht wissen und diese stille Erkrankung fortgeschritten ist und sie dann auf einmal zu uns kommt weil der Hausarzt auf einmal hohe Nierenwerte festgestellt hat und die zur Abklärung sind Da merken wir, dass die Nierenerkrankungen eigentlich tatsächlich noch nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten haben in den letzten Jahren.

00:41:01: Wie es andere Erkrankungen sind gehabt haben und das ist eigentlich sehr schade.

00:41:08: Was wir aber sagen müssen, ist durch das Internet, durch Google... durch soziale Medien ist natürlich schon so, dass wir merken das die Betroffenen häufig doch eine höhere Gesundheitskompetenz haben.

00:41:25: Zumindest gefühlt als es noch vor paar Jahren so ist.

00:41:30: viele Fragen Dr.

00:41:31: Google bei Symptomen was was das für eine Grunderkrankung sein könnten, unter der sie jetzt aktuell leiden oder was das Problem sein könnte.

00:41:44: Und natürlich bekommt man dann so ein bisschen das Gefühl, dass Sie sich schon damit auch auseinandergesetzt haben.

00:41:51: Das ist auf der anderen Seite.

00:41:55: Trotz dessen ist Dr.

00:41:56: Google heißt, er eben kein Arzt ist und nicht das Medizinstudium genossen hat.

00:42:02: Und es gibt eben einfach Qualitätsunterschiede in den Quellen und da muss man schon aufpassen an was für Quellen man sich lang handelt weil das kann dann auch einfach unnötig Angst und Stress erzeugen bei den Patientinnen und Patienten.

00:42:18: Was ich sagen muss, was ich ganz toll finde an sozialen Medien ist und auch an dem Internet ist dass man sich eben mit anderen Betroffenen auseinandersetzen kann.

00:42:30: Man hat die Möglichkeit in Foren sich gemeinsam über zum Beispiel die Bauverdialyse oder andere seltene Erkrankungen in dem Fach der Nierenerkrankung einfach auszutauschen.

00:42:46: Mit anderen Betroffenen auszutauschen, sich aber auch mit anderen Familienmitgliedern oder Angehörigen von Betroffenem ein Gefühl zu bekommen.

00:42:55: was heißt es denn eigentlich wenn mein Partner meine Großeltern, meinen Bruder und meine Schwester eine Nierenkrankung hat?

00:43:03: worauf muss ich achten?

00:43:04: Was kann ich noch zusätzlich tun den ich gerade in den letzten Jahren eben auch über soziale Medien sehe.

00:43:14: Es gibt viel mehr Leute, die offen über ihre Erkrankungen sprechen und die einem zeigen, dass man trotz einer chronischen Erkankung ein sehr gutes Leben führen kann und einen Einblick gewähren wie es eigentlich so ist, chronisch krank oder vielleicht auch chronisch nie erkrankt zu sein Nimmt einem selber dann, glaube ich auch als Betroffenen die Angst davor und gibt einem das Gefühl dass man vielleicht nicht alleine da steht.

00:43:47: Genau!

00:43:48: Man kann sich austauschen und vielleicht doch die eine oder andere Frage in das Netzwerk geben... hoffentlich richtig beantwortet wird.

00:43:55: Und sie haben gerade auch den Grund genannt, warum wir genau mit ihnen sprechen und nicht alles googeln sondern das ist natürlich auch kein Medizinstudium und es ist natürlich total wichtig.

00:44:06: und ich würde auch das Wissen für meine jetzt schon letzte Frage nutzen.

00:44:11: Das steht ja auch noch auf meinem Zettel als Mythos quasi Oder auch als Frage formuliert wie gesund oder aber auch wie schädlich ist eigentlich die Zufuhr von Kreatin bei gesunden Sportlern zum Muskelaufbau.

00:44:24: Auch gerade ja, wie relevant ist das für die

00:44:27: Niere?

00:44:28: Ja, das ist natürlich auch eine sehr wichtige Frage.

00:44:32: Und viele verwechseln auch Kreatin und Kreatinin.

00:44:37: Den einen, dass einem nimmt man zu sich um also das kreativ nimmt Man zu sich eben meistens von Sportlern und ich selber war Leistungssportlerin deswegen weiß Ich wie das was für ein hohen Stellenwert Das Kreatien bei Sportlernen hat eben Um die Leistungssteigerung der Muskulatur zu bewirken.

00:44:57: ja Kreatinien ist eben dann ein Abbauprodukt, was über die Nieren ausgeschieden wird.

00:45:04: Und am Kreatinin wird ja auch die Funktion der Niere bestimmt und es ist tatsächlich so das für Nieren gesunde Patienten oder vernieren gesunde Menschen, Kreatin nicht schädlich ist.

00:45:28: In moderaten Mengen und Kreatinen eben was qualitativ gut ist und was nicht gemischt ist in irgendeiner Punchform.

00:45:45: Das heißt es ist so dass Kreatin im Muskel langsam zum Kreatinin abgebaut wird und dann eben über die Nieren ausgeschieden wird.

00:45:56: Und deswegen kann es manchmal so sein, wenn man das Kreatinen im Blut misst bei Menschen, die Kreatine zu sich nehmen, dass dieser Wert erhöht ist.

00:46:08: Das kann natürlich ein bisschen tückisch sein, weil das kann dann dafür stehen... dass der Patient vielleicht eine eingeschränkte Nierenfunktion hat oder der Mensch eine eingerschränkte nieren Funktion hat und das aber eigentlich gar nicht so ist, weil es ein Laborartefakt ist.

00:46:22: Weil man ja sehr viel Kreatin einnimmt was eben abgebaut werden muss und deswegen das Kreatinin steigt.

00:46:29: also es ist kein direktes Zeichen für einen Nierenschädigung an sich Nierenschädigung möglich maskieren.

00:46:37: Ein Mensch kann ein erhöhtes Kreatinien wirklich haben und es wird dann letztendlich darauf geschoben, weil er oder der Sportler oder der Bodybuilder wer auch immer eben Kreatinen eingenommen hat.

00:46:50: Deswegen ist es wichtig dass wenn man solche Messungen macht, wenn man den Nieren-TÜV macht das man zu fünf bis sieben Tage das Kreatine, wenn damit man es nicht zu einer Verfälschung der Nierenwerte kommt.

00:47:06: Wann kann Kreatin aber doch schädlich sein?

00:47:10: Und das ist wichtig, wenn man weiß, dass man bereits geschädigte Nieren hat, also eine chronische Niererkrankung hat, dann würde ich Kreatinen nicht ohne Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt oder behandelnden Ärzten einnehmen und hohen Dosen in Überdosierungen.

00:47:32: Ich würde es qualitativ gutes Kreatin einnehmen und ich würde keine Mischprodukte irgendwie mit nicht klar deklarierten Zusätzen einnehmen, dann schädigt man den Körper nicht.

00:47:44: also so drei bis fünf Gramm Kreatinen pro Tag als Erhaltungsdosis schädigte gesunde Sportlinien definitiv

00:47:53: nicht.

00:47:54: Das wäre aber eine Frage gewesen, wie viel sollte man denn zu sich nehmen?

00:47:57: Aber ich höre dann auch gerade raus.

00:47:59: Wenn man das zu sich nimmt, sollte man das eigentlich immer auch sagen... Also es kann ja eigentlich mit auf die Medikamenten wissen, weil wenn sie sagen, wenn er so einen Einfluss hat, sollte das genau im Betracht gezogen werden.

00:48:11: Weil man sagt ja wahrscheinlich nicht so oft Ja, ich mache aktiv Sport und nehme das zusätzlich zu mir.

00:48:17: Genau also auch das ist ganz wichtig Das habe ich in der letzten Zeit sehr häufig auch schon mitbekommen, dass sich viele junge Patientinnen und Patienten hatte die mit einer fraglichen Nierenschädigung zu uns gekommen sind.

00:48:30: In die Klinik wo sich dann im Nachhinein herausgestellt hat das sie einfach super viel Sport getrieben haben und eben Kreatien eingenommen haben zum Leistungsverbesserung der Muskeln.

00:48:42: Und das ist eben ganz wichtig, dass es vorher einmal auch zu uns kommuniziert wird.

00:48:49: ansprechen, da kann man schon offen und ehrlich mit uns sein.

00:48:52: Das ist nämlich ganz wichtig weil es eben auch das Kreatinien verfälschen könnte.

00:49:00: Ja und wenn man das weiß dann versteht man das ja auch besser, man versteht seinen Körper besser aber auch die Ernährung und kann drauf eingehen Mensch, das war total aufschlussreich.

00:49:10: Ganz herzlichen Dank Frau Ginop, dass Sie ja für uns die näheren Mythen auf dem Prüfstand gestellt haben und auch einiges widerlegt haben aber auch mit komplexen Antworten weil es gibt nicht immer nur einen Ja-und Ein-Nein sondern ist natürlich ganz oder sehr spannend mal hinter die Kulissen zu schauen.

00:49:28: und schön, dass sie uns auf diese Backstage-Tour mitgenommen

00:49:32: haben.

00:49:33: Ja, vielen lieben Dank!

00:49:34: Ich hoffe ich konnte Panierenmüten jetzt letztendlich aufklären und hoffe dass es nicht mehr so viele Fragezeichen gibt wenn's um das Thema Dieniere geht.

00:49:49: Ansonsten müssen wir uns in regelmäßigen Abständen hier nochmal verabreden und eine neue Mütenfolge machen.

00:49:56: Das kriegen wir sicherlich

00:49:57: hin.

00:49:58: Sehr sehr gerne.

00:50:00: Wir haben also heute gehört, nicht alles was plausibel klingt stimmt auch.

00:50:03: und ja Orientierung bekommt man

00:50:05: am besten

00:50:06: wenn ihr mit eurem Arzt oder mit eurer Ärztin sprecht oder auch mit anderen Gesundheitsfachleuten.

00:50:12: Und euch die Informationen nicht unbedingt überschlagzeilen oder kommentar im Netz.

00:50:17: holt, damit die Niere kein stiller Killer mehr bleibt.

00:50:20: Das haben wir heute auch gelernt.

00:50:22: also wenn du ganz schön niere abonnieren möchtest macht das bitte denn somit verpasst du keine folge.

00:50:28: diesen podcast gibt es überall wo es podcasts gibt ganz kostenlos.

00:50:31: danke fürs zu hören und bis zum nächsten mal.

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