Folge 5: Nierenschutz auf dem Teller

Shownotes

In der fünften Folge von „Ganz Schön Niere“ dreht sich alles um das Thema Nierenschutz auf dem Teller. Die Expertinnen Dr. Katrin Peschel, Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie, und Dr. Cornelia Woitek, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, geben praxisnahe Tipps, wie Ernährung, Bewegung und Lebensstil den Verlauf einer chronischen Nierenerkrankung beeinflussen können. Es geht um alltagstaugliche Ernährungsempfehlungen, den richtigen Umgang mit Kalium, Salz und Eiweiß sowie um die Rolle von Bewegung bei Blutzucker- und Blutdruckkontrolle. Außerdem wird aufgezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Nephrologen und Diabetologen ist und wie Patientinnen und Patienten motiviert werden können, ihre Gesundheit aktiv mitzugestalten. Die Botschaft: Nicht Verbote, sondern Möglichkeiten stehen im Vordergrund – für mehr Lebensqualität trotz Erkrankung.

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Transkript anzeigen

00:00:11: Bis zum nächsten Mal.

00:00:10: Willkommen zu einer neuen Folge von ganz schönen Niere, Arrarmomente und klare Antworten.

00:00:15: Heute mit dem Thema Nierenschutz auf dem Teller.

00:00:18: Essen bewegen, leben mit einer chronischen Nierenerkrankung.

00:00:21: Ich freue mich sehr, dafür heute Frau Dr.

00:00:23: Kathrin Pechel und Frau Dr.

00:00:25: Cornelia Wojtek bei uns zu begrüßen.

00:00:28: Dr.

00:00:28: Pechel ist Fachärztin für innere Medizin und Nephrologie in Leipzig und Frau Dr.

00:00:32: Wojtek ist Fachärztin für innere Medizin und Diabetologie in Wurzen.

00:00:37: Herzlich willkommen, ich freue mich sehr, dass Sie beide da sind und uns heute aufklären.

00:00:42: Hallo, wir freuen uns auch, dass wir hier sein dürfen.

00:00:45: Ja, und ich auch, es ist eine schöne Gelegenheit, sich darüber zu unterhalten.

00:00:50: Ich fange einfach mal ganz einfach an, wie beeinflussenden Ernährung und Lebensstil den Verlauf einer chronischen Nierenerkrankung, also CKD, wie man es ja auch in der Literatur so findet, welche Faktoren sind aus ihrer Sicht, sie bringen ja zwei verschiedene Perspektiven mit, aus ihrer Sicht besonders

00:01:08: Ja, ich als Nephrologin verwende viel Zeit, da mit die Patienten mitzunehmen ins Boot.

00:01:15: Es geht ja nicht darum, nur Tabletten zu schlucken.

00:01:17: Hier ist auch wichtig, die Compliance zu zeigen, also die Mitarbeit.

00:01:21: Aber das Schöne ist doch, dass man viel selber machen kann, das allererste bei Lebensstil wäre, das Rauchen zu beenden, weil das natürlich ein Gift ist, was die Niere und der ganze Körper gar nicht mag.

00:01:33: Wir sollten uns fit halten und auf die Ernährung ganz allgemein achten.

00:01:39: Und diese haben für den Verlauf einen großen Einfluss, weil sie auch Gifte mit wegnehmen, weil sie der Niere das Leben erleichtern und die Krankenniere stabilisieren können und sie länger.

00:01:52: Stabil bleibt letztendlich.

00:01:54: Super, Spann.

00:01:54: Welche Rolle spielt dann eigentlich Bewegung im Management von dieser chronischen Niederkrankung?

00:01:59: und wie sollten Patientinnen und Patienten ihre körperliche Aktivität am passen, um den Verlauf ja im besten Falle positiv beeinflussen?

00:02:09: Das ist ja das Schöne an dieser Erkrankung, was Frau Dr.

00:02:11: Peschel gerade sagte.

00:02:12: Man kann sie beeinflussen und Bewegung ist natürlich für alles gut, aber in diesem Fall ganz besonders, weil wir können Blutdruck senken, wir können den Blutzucker senken, wir können damit auch die Insulin-Sensitivität, also die Empfindlichkeit für das Insulin bessern.

00:02:26: Also man kann damit auch eventuell Insulin für sich selber einsparen und die Empfindlichkeit auch für das körperliche, körperigene Insulin wird gebessert.

00:02:37: Bewegung auf jeden Fall gut.

00:02:39: Nun wird ja nicht jeder sofort ins Fitnessstudio rennen können und wollen.

00:02:44: Das ist auch damit nicht gemeint.

00:02:45: Deshalb sprechen wir auch hier nicht von Sport oder irgendwelchen Jogging Sachen, sondern wir versuchen erstmal Erhalt von Muskelkraft und natürlich auch von Muskelmasse zu bekommen.

00:02:57: Wir haben ja mit chronischen Erkrankungen häufig auch eine Muskelschwäche und diese Muskelschwäche ist durch eine regelmäßige Bewegung gut zu kompensieren.

00:03:07: Man sagt ja heute, man braucht eigentlich so einen Übergang zwischen Kraftsport, ohne dass jetzt hier wirklich das Fitnessstudio unbedingt gemeint ist,

00:03:18: und

00:03:19: natürlich Ausdauersport.

00:03:20: Und diese beiden Möglichkeiten heißen ja auch, dass man zwei bis drei Mal in der Woche sich soweit belastet, dass man, ich sage mal, beim Sport zwar noch sich bewegen, es atmen kann, aber es ist wichtig, dass man also sich nicht auspowered, sondern wirklich nur die Bewegung in seinen Alltag einbaut.

00:03:41: Und das ist sehr, sehr individuell.

00:03:43: Der eine kommt schon ins Schwitzen, wenn er eine Treppe hochgeht und der andere erst bei drei oder vier.

00:03:49: Das ist etwas, was dann individuell festgelegt werden muss, aber im Fohlen wird zwei bis drei Mal die Woche sich wirklich... kraftmäßig beziehungsweise ausdauermäßig zu betätigen.

00:04:01: Das heißt, das bringt ja auch ein wenig Erleichterung.

00:04:03: Sie haben es gerade schon gesagt.

00:04:04: Eigentlich nicht so Kraftssport, sondern eher Bewegung.

00:04:07: Das heißt, würden Sie auch Boschal empfehlen, was man jetzt auch gerade so gehört hat.

00:04:11: Diese siebentausenschritte am Tag ist das ausreichende Bewegung.

00:04:15: Das ist natürlich ein sehr subjektiv auch gesagter Begriff, ob sieben tausend oder zehntausend Schritte.

00:04:23: Man muss es für sich hinbekommen.

00:04:25: Wichtig ist, dass man schläft besser mit Sport hinterher.

00:04:29: Es hat einen wirklich guten psychischen Effekt, weil man einfach zufriedener ist mit sich.

00:04:34: Und diese Effekte sind viel wichtiger, ob man nun sechstausend, fünfhundert Schritte oder elftausend gemacht hat.

00:04:40: Das wird ich gar nicht so.

00:04:41: Das ist so ein Trend, dass man das auf seine Uhr hat oder auf seinem Handy oder so.

00:04:45: Das ist alles gut und schön, aber für den Einzelnen spielt eine Rolle, dass er sich wohlfühlt dabei.

00:04:51: Und dieses Wohlfühlen, da kommt Appetit beim Essen.

00:04:54: Das muss man so sagen, das ist beim Sport ganz genauso.

00:04:58: Dann bleiben wir doch mal beim Essen, weil das hätte ich jetzt auch gefragt.

00:05:01: Also keine Bewegung ohne Ernährung oder umgekehrt.

00:05:04: Man weiß es nicht.

00:05:05: Gibt es auch spezielle Ernährungsempfehlungen, die Sie vielleicht unseren Zuhörern mitgeben können, wenn es um die chronische Nehenerkrankung geht?

00:05:13: Also gibt es vielleicht auch etwas, diese Dues und Downs.

00:05:17: Ich glaube, danach wird immer ganz gerne gefragt, können Sie das schon so konkrete oder können Sie konkrete Tipps geben, wie speziell können Sie werden, weil Thema Ernährung.

00:05:28: Das Spezielle an der Nierenerkrankung ist, dass es individuell ist.

00:05:31: Wir müssen das immer unter Sprechstunde speziell abpasst.

00:05:34: Aber es gibt allgemeine Tipps.

00:05:36: Und die sollten v.a.

00:05:38: Pflanzen basiert sein.

00:05:39: Wenn man Fleisch ist, entwickelt sich sehr viel Säure im Blut, was die Krankenniere nicht mehr ausscheiden kann.

00:05:45: Das macht dann den Knochen schlechter.

00:05:47: Das erhöht das Kajum

00:05:48: z.B.,

00:05:48: das ist schlecht.

00:05:49: Man sollte frisch kochen, man sollte sich dafür Zeit nehmen.

00:05:54: Die direkt den Nieren Diät gibt es nicht.

00:05:56: Dies individuell, da wird immer wieder geforscht, auch wie viel Eiweiß man am Tag nehmen soll.

00:06:01: Es wird jetzt im Durchschnitt nur acht Gramm pro Kilogramm gesagt.

00:06:05: Hat man ein Eiweißverlustmuster angepasst werden.

00:06:10: Hier ist Individualität gefragt.

00:06:12: Man kann sich nach der Desh-Diet erkundigen und da nachschauen.

00:06:20: Das ist eigentlich für die Hypertonie entwickelt.

00:06:22: Diese hat enthält wenig Salz, Milchprodukte, viel Pflanzen und hat auch gezeigt, dass sie den Blutdruck senkt und scheint auch für die in ihren Erkrankungen gut zu sein.

00:06:33: Wichtig ist auch, wenig stabilisierte Stoffe zu sich zu nehmen, also keine hoch verarbeiteten.

00:06:43: konservierten Sachen, sondern frische enthalten weniger Phosphat, was auch für den Knochen und für die Gesamtgesundheit gut ist.

00:06:51: Darauf möchte ich nämlich nochmal hinweisen, wenn die Niere gesünder ist, ist auch der gesamte Körper gesünder und man lebt länger.

00:06:57: Nierenerkrankung bedeutet im Grunde, wie ein Herzinfarkt gehabt zu haben.

00:07:01: Es ist ein Risiko für den ganzen Körper und im Gesünder ich meine Niere erhalte oder stabilisiere, je länger es mein Leben und überleben auch dann.

00:07:10: Das habe ich gerade auch herausgehört.

00:07:12: Sie meinten ja, diese klassische Nähren-Diet oder bezüglich zur CKD-Ernährung gibt es nicht.

00:07:19: Aber das heißt mit diesen Empfehlungen, die Sie gerade... Also aufgesagt oder aufgelistet haben, geht es im ganzen Körper gut.

00:07:27: Das heißt, wenn man an die Niere denkt, wenn man an Vorsorge denkt bezüglich Ernährung, geht es dem Herzen und dem ganzen Kreislauf besser.

00:07:35: Ich gucke auch in ihre Richtung.

00:07:37: Das ist ja das, was sie als Diabetologin wahrscheinlich auch oft als Thema haben mit ihren Patienten.

00:07:42: Ja, man kann es ja auch nicht ganz trennen.

00:07:45: Es ist ja immer schwierig, wenn man jetzt so sagt, ich habe Niere, ich habe Gicht, ich habe Diabetes und dann sagt man, dafür brauche ich die Diäten.

00:07:51: brauche ich das und dafür das.

00:07:53: Das stimmt ja nicht.

00:07:54: Das ist ja eine gesunde Ernährung, wie sie zum Beispiel diese Desh-Diet ist.

00:07:58: Wir wollen ja gar nicht und wir sprechen nachher sicher auch nochmal drüber, so sehr von Diäten sprechen.

00:08:03: Wir wollen ja mehr von Ernährung sprechen, weil das ist ja viel wichtiger.

00:08:07: Irgendeine Ernährung, die empfohlen wird und als Diät verkauft wird, ist ja nicht das, was wir das Leben lang durchhalten können.

00:08:15: Wir wollen ja etwas haben, was uns auf Dauer leicht fällt, einzuhalten.

00:08:20: Und das ist gesündere Ernährung und da kann man dann vielen Stellschrauben drehen.

00:08:25: Bleiben wir mal bei Ihnen, bleiben wir beim Thema Diabetes, ist ja auch eine der häufigsten Begleiterkrankungen bei der chronischen Nierenerkrankung.

00:08:34: Welche besonderen Herausforderungen gibt es denn bei der Behandlung von diesen, also in ihren Patienten oder Patienten mit der chronischen Nierenerkrankung und Diabetes?

00:08:43: Wie häufig ist das, dass es immer zusammen auftritt?

00:08:48: Sehr, sehr häufig, deshalb achten wir natürlich auch wieder darauf.

00:08:52: Wir wollen ja eigentlich die Arsten sein, die das entdecken, um dann rechtzeitig zum Nefrologen schicken zu können, weil wir brauchen ja nicht die Überweisung am Ende der Nierenfunktion, sondern wir brauchen die Überweisung so zeitig, dass noch viel für die Nieren getan werden kann.

00:09:10: Und da ist natürlich eine nephrologische Mitbehandlung etwas sehr, sehr wertvolles.

00:09:14: Deshalb soll auch der Patienten nicht traurig sein, wenn er zum Diabetologen und dann auch noch zum Nephrologen und vielleicht sogar noch zum Cardiologen muss.

00:09:22: Aber hier gibt es diese Gemengelage, die sehr, sehr gut ist, wenn man sich da in einem guten Netzwerk bewegt.

00:09:30: Wichtig für uns Diabetologen ist natürlich, dass wir sehr auf die Medikamente auch achten, weil viele unsere Antidiabetiker, also die Medikamente, die wir für die Blutzuckersenkung geben, über die Niere ausgeschieden werden.

00:09:42: Deshalb müssen wir vielfach anpassen, müssen wir schauen, wie ist die Nierenfunktion jetzt aktuell, welche Reduktion müssen wir machen?

00:09:51: und wir müssen eben auch den Patienten und das ist eigentlich hier auch mein Appell an Sie als Hörer.

00:09:57: müssen wir auch, ich sage mal, motivieren, auch Blutzucker Selbstmessungen zu machen.

00:10:03: Weil dieser HB I C Wert, den wir ja so als sechs Wochen Wert über die Diabetes-Einstellung betrachten, kommt häufig bei einer niedrigen Nierenfunktion nicht mehr zum Tragen.

00:10:16: Der ist also nicht mehr genau und deshalb brauchen wir Tagesprofile.

00:10:19: Natürlich ist das heute, wenn man so ein Sensor hat, ganz einfach.

00:10:23: Da ist es nicht so kompliziert, aber wenn man ein Blutzucker Selbstmessgerät hat, wo man sich eben wirklich noch in die Fingerkuppe stechen muss, dann ist da wirklich ganz, ganz wichtig, dass wir solche Tagesprofile haben.

00:10:35: Also vor dem Essen messen, zwei Stunden nach dem Messen, das ist so.

00:10:39: im Deutschen hat man drei Mahlzeiten, das wären dann so ungefähr sechs Messungen und diese sind sehr, sehr... Aussage kräftig für uns, dass wir sagen, ist jetzt der Zucker gut eingestellt.

00:10:50: Für uns ist es natürlich auch genauso wichtig zu sagen, nicht nur der Zucker ist gut, sondern der Blutdruck ist gut.

00:10:57: Und da ergänzen wir uns wieder sehr, sehr gut mit dem Nephrologen, dass wir sagen, wir brauchen eine gute medikamentöse Therapie für den Zucker, für die Niere und für den Blutdruck.

00:11:09: Und das ergänzt sich eben.

00:11:10: Und da gibt es eben Medikamente, die sind für alles dreißgut.

00:11:13: Und das ist ja das sehr Schöne dann.

00:11:16: Das heißt stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen haben sie ja als Fachgruppen oder als Fachgruppe sehr viel miteinander zu tun.

00:11:23: Wie kann ich mir dann die Kommunikation vorstellen?

00:11:26: Also Diabetologe und Nervologe beziehungsweise Nachbologin und Diabetologin.

00:11:32: Also wann entscheidet sich lieber Patientin?

00:11:37: Jetzt müssten sie zur nächsten Stelle, zur nächsten Position.

00:11:41: Wie läuft das ab?

00:11:43: Das kriegt der Patient manchmal gar nicht so mit.

00:11:45: Er weiß dann, dass er dann noch zur Nephrologen muss.

00:11:49: Aber wie halten Sie sich dann auch im Hintergrund informiert als Kolleginnen?

00:11:54: Ja, also die häufigste Ursache, an die Dialyse zu kommen, ist der Diabetes.

00:11:58: Es sind dreißig bis fünfzig Prozent der Dialyse-Patienten Diabetes können.

00:12:02: Sofern kommt der Nephrologen nicht am Diabetes vorbei.

00:12:07: Frau Dr.

00:12:08: Deutes schon an.

00:12:09: Wir haben jetzt auch, ich nenne die immer Zaubermedikamente, die tatsächlich für den Diabetes gut sind, eigentlich als Diabetes-Medikament entwickelt wurden.

00:12:18: Und die unter anderem auch das Kalium senken, aber uns denieren retten, kann die Dialys über viele Jahre hinauszögern.

00:12:25: Und insofern hängen wir schon von der Therapie her zusammen und der Katologe auch mit drauf.

00:12:31: Es ist im Grunde eine gemeinsame Therapie, so steht es auch in den Leitlinien.

00:12:34: Und da gehört auch der Hausarzt dazu, der schon mal den Patienten herausfiltern muss, der auch im Urin misst, ist die Nierer denn auch schon in dem ersten Stadium geschädigt, hat sie vielleicht Eiweiß im Urin, das kleinste Eiweiß des Albumin.

00:12:48: Hier sollte der Hausarzt auch mit den Medikamenten schon beginnen, mit der Blutdruck-Einstellung, mit bestimmten Medikamenten, die die Nierer schützen.

00:12:56: Und dann der Hausarzt steuert es letztendlich, schickt zum Diabetologen und zum Nephrologen.

00:13:02: Und je weiß, wenn der andere Facharzt nicht weiterkommt, schickt er auch weiter.

00:13:07: Also wenn ich sehe, der Blutzucker ist überhaupt nicht gut eingestellt.

00:13:11: Hier muss vielleicht Insulin mit dazu.

00:13:13: Dann würde ich den Diabetologen mit einbeziehen.

00:13:16: Und andersherum auch die Diabetologenmonitoren, die Nierenfunktion, diese Filtrationsrate und auch das Eiweißimmurin.

00:13:24: Also die erste ...

00:13:26: Spur

00:13:26: einer Nähanschädigung ist das Eiweiß, das Albuminemorin.

00:13:29: Und da geht die Alarm los, hier muss gehandelt werden.

00:13:33: Und das ist jetzt Standard, das steht sogar schon Leitlinien.

00:13:36: Und hier gehören wir einfach als Team alle zusammen.

00:13:39: Und wir haben verschiedene Wege zueinander zu kommen.

00:13:42: Das ist ja eben das Schöne, wenn wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit haben.

00:13:46: und wenn wir jetzt ganz modern politisch denken, diese hausarztzentrierte Versorgung, da ist der Hausarzt eigentlich die erste Anlaufstelle und sollte eben auch genauso schon mit dem Überweisungsschein ihnen den Weg weisen.

00:14:02: Und da, denke ich, kommen wir uns auch alle nicht ins Gehege oder arbeiten gegeneinander, sondern zum Beispiel im Leipziger Gesundheitsnetzarbeiten werden wir sehr gut miteinander.

00:14:15: haben viele Fachzeitschriften, wir haben viele Kongresse, wir haben viele Fortbildungsveranstaltungen, die wir teilweise selber halten oder aber auch gerne zuhören bei anderen, sodass wir also auch sagen können, wir sind, glaube ich, in diesem Gremium auch auf dem neuesten Stand und dem neuesten Wissen.

00:14:31: Und für Sie jetzt, das was Frau Dr.

00:14:34: Peschel jetzt gerade sagt, ist es eigentlich wichtig, dass auch der Patient mal einfach sagt, Haben Sie schon mal meinen Urin kontrolliert?

00:14:42: Haben Sie schon mal nach Albumen im Urin geguckt?

00:14:45: Wir haben ja im Diabetes-Bereich diesen blauen Pass von der deutschen Diabetes-Gesellschaft.

00:14:50: Da stehen ja immer alle Werte drin.

00:14:52: Aber wenn man den nicht hat und einfach auch den Hausarzt vielleicht erst mal fragt, ist das eigentlich eine ganz einfache Untersuchung, wo man selber als Patient schon viel, viel für sich auch tun kann.

00:15:02: Frau Dr.

00:15:03: Peschle, Sie haben gerade schon vom Kalium gesprochen.

00:15:06: Also, ich glaube, ein erhöhter Kaliumwert ist auch ein häufiges Problem bei Patienten mit einer chronischen Niederkrankung.

00:15:11: Welche Risikofaktoren fühlen Sie zu einer Hyperkrankung?

00:15:14: wie es so in der Fachliteratur heißt und wie kann man sie eventuell auch durch Ernährung oder Lebensstil vielleicht besser in Schach

00:15:22: halten?

00:15:24: Ja, die Nieren funktionen Einschränkungen.

00:15:29: läuft langsam voran.

00:15:31: Vieles schmerzt nicht und ist trotzdem sehr gefährlich.

00:15:34: Und der gefährlichste Aspekt ist davon, das Kalium.

00:15:37: Die Niere ist dafür verantwortlich, dieses auszuscheiden.

00:15:40: Wird sie kränker, kann sie das nicht mehr so gut?

00:15:43: Kalium brauchen wir für den Rhythmus im Herzen.

00:15:46: Und ist das Kalium zu hoch, kann das Herz einfach auch stehen bleiben.

00:15:50: Und man merkt das nur wenig, wenn die Muskeln vielleicht auch schwach werden.

00:15:55: Also man kann schlecht laufen.

00:15:57: Aber das schiebt man dann aufs Alter.

00:15:58: Das können verschiedene Sachen sein.

00:16:01: Also die eingeschränkte Nierenfunktion ist ein Punkt.

00:16:03: Und dann muss der Kathologe bei Herzschwäche, die oft assoziiert ist, gemeinsam Auftritt Medikamente geben, die das Herz stärken, aber auch den Blutdruck senken, zum Beispiel das Eiweißemurin senken, die sogenannte.

00:16:17: Renin, Aldosteron, Blockade, Ras, Hammer hat vielleicht schon mal jemand gehört.

00:16:22: Und diese sind sehr gut zur Stärkung des Herzens, fördern das Überleben des Menschen und auch der Nieren.

00:16:28: Aber sie bremsen die Kallium-Ausscheidung.

00:16:31: Und das muss dann immer kontrolliert werden.

00:16:33: Also nur die Filtrationsrate zu messen reicht nicht.

00:16:37: Unter den Medikamenten geht das Eiweiß zurück im Urin.

00:16:40: Das ist sehr schön.

00:16:41: Aber wenn das Kalm zu hoch geht, kann man schwere Rhythmusstörungen bis, wie gesagt, zum Herz stehen.

00:16:47: Kajum steckt in dem, was wir empfehlen, den frischen Gemüsesorten.

00:16:54: Und hier muss man also aufpassen, jeder kennt sicher die Banane, aber es sind auch viele Südfrüchte noch, es ist zum Beispiel die Kiwi auch, es sind auch die Kokosflocken.

00:17:06: Und das Gute ist allerdings, dass Kallium auswaschbar ist.

00:17:10: Das heißt, Kartoffeln haben auch sehr viel Kallium.

00:17:14: Ich kann das einfach einen Tag vorher einweichen in Wasser.

00:17:17: und beim Aufkochen kurz aufkochen und dann weg gießen.

00:17:21: Das heißt, ich löse einfach das Kallium aus den Kartoffeln heraus und das ist sehr praktisch.

00:17:27: Noch besser ist, wenn man sie vorher schält, dann kommt das Wasser noch besser an das Innere der Kartoffel heran.

00:17:35: Und jetzt ist es so, früher haben wir gesagt, ach essen sie am besten gar kein Gemüse mehr, dann haben sie kein Kallium dabei.

00:17:43: und das hat sich jetzt geändert.

00:17:45: Wir wollen, dass sie gerne frisches Obst essen.

00:17:48: Man kann aber die Banane weglassen, aber dafür einen Apfel essen oder Birne.

00:17:54: Also einheimisches Obst ist nicht das Problem.

00:17:57: Dann kommt das auf die Menge an.

00:17:59: Also eine Handvoll ist kein Problem.

00:18:01: Jetzt kann man sagen eine Männerhandvoll.

00:18:03: Aber es geht darum, dass sie eben nicht den ganzen Erdbeerkorb essen, sondern entschädigen, das dann genießen.

00:18:09: Und hier macht sozusagen die Menge das Gift.

00:18:12: Salate sind gar kein Problem.

00:18:13: Also alles, was so ein bisschen frisch ist.

00:18:16: Und man kann es auch so machen, gefrostetes Kaufen im Winter und dann das Frostwasser, das Aufgetaute dann weggießen.

00:18:24: Und dann haben sie das auch herausgelöst.

00:18:27: Also das Kalium lässt sich gut regulieren.

00:18:30: Man muss ein bisschen nachdenken, frisch kochen.

00:18:33: Und dann können sie aber trotzdem eine basische Ernährung haben.

00:18:37: Das ist uns sehr wichtig, weil diese dann auch das Kalium im Blut senkt.

00:18:41: Was

00:18:41: heißt es jetzt genau für Patienten?

00:18:42: Das heißt, es muss auf Kalium geachtet werden.

00:18:45: Also muss wahrscheinlich, das habe ich so ein bisschen rausgehört, auch auf das Salz geachtet werden.

00:18:50: Da komme ich jetzt mal mit so einem Mythos in die Ecke.

00:18:52: Reicht dann nicht einfach viel trinken, um das auszuspülen?

00:18:56: Ja, das wäre schön, wenn es die Niere könnte.

00:19:00: Das haben wir früher gesagt, trinken Sie viel, zweieinhalb, drei Liter.

00:19:05: Jetzt sprechen wir aber von komplexen Patienten.

00:19:08: Sie haben ja nicht bloß eine Niere, Sie haben auch ein Herz und Sie haben ein Gefäßystem, die vielleicht nicht ganz jugendlich oder auch Vorschäden haben.

00:19:15: Und das Herz könnte drei Liter überhaupt nicht mehr pumpen.

00:19:18: Das würde sich in Ihre Lunge ansetzen und Sie würden Luftnot bekommen.

00:19:22: Das heißt, wir sprechen jetzt von anderthalb Litern Trinkmenge, was für die Niere ausreicht.

00:19:27: Wenn Sie Durchfer oder Fieber haben, dann würden Sie mehr benötigen oder wenn sie Marathon laufen.

00:19:32: Also auch hier müssen wir individuell achten und Wasser ist die eine Geschichte und die andere ist das Salz.

00:19:39: Wenn sie dicke Beine haben, dann sind sie vor allem mit Salz überladen und das bindet dann zwar Wasser, aber drückt auch auf das Herz und kann auch den Blutdruck letztendlich erhöhen.

00:19:51: Also die salzarme Kost ist für alle, für uns alle wichtig.

00:19:55: Wir essen alle zu viel Salz, machen damit auch unser Mikrobiogen.

00:19:58: im Darm kaputt und es ist ungünstig.

00:20:02: und wer eine Krankeniere hat, die kann das nicht regulieren, ein gesunder Kandesalz ausscheiden, eine Krankeniere nicht.

00:20:08: Deshalb ist beim Wasser zu trennen, da anderthalb Liter, und beim Salz eine ganz niedrige Dosis.

00:20:15: Und da sind wir wieder bei frisch gekocht, wenn sie Konserven sind, die immer mit irgendwas stabilisieren in der Regel mit Salz, sondern Würzen statt Salzen ist der Spruch hier.

00:20:26: Frau Dr.

00:20:26: Wojtek, wir können dann Ärzte und Diätassistenten, weil Sie haben vorhin auch gesagt, lassen Sie uns nicht über Diät sprechen, sondern über Ernährung sprechen.

00:20:31: Das finde ich ganz, ganz wichtig.

00:20:33: Wie können diese beiden Berufsgruppen dann gemeinsam daran arbeiten?

00:20:38: Ja, ich sage jetzt mal.

00:20:39: realistische, aber auch umsetzbare Ernährungspläne für Patienten mit einer chronischen Erkrankung zu entwickeln, die vielleicht auch gleichzeitig den Diabetes mit berücksichtigen.

00:20:49: Da schimpfe ich gleich über den Begriff Diätassistente.

00:20:52: Natürlich ist das einfach Begriff.

00:20:54: Das ist vollkommen richtig.

00:20:55: Aber Ernährungsberaterin würde mir da viel besser gefallen als Begriff.

00:21:00: Wir haben ja auch Diabetesberaterinnen in unseren Praxen oder Diabetesassistentinnen.

00:21:05: Also die kennen sich auch sehr gut damit aus und hier ist es ganz, ganz wichtig individuell vorzugehen.

00:21:12: Sie werden sich auch im höheren Alter nicht an irgendetwas gewöhnen wollen, was ihnen noch nie geschmeckt hat.

00:21:19: Und das sollen sie dann auch in der Krankheit natürlich nicht.

00:21:22: Wichtig ist daraus, das rauszufiltern, was für sie gut ist, was für sie aber auch schmackhaft ist.

00:21:30: Und wir sprechen von Ernährungsumstellung, Lebensstilumstellung, aber nicht von Diäten.

00:21:37: bei chronischen Erkrankungen haben wir einmal die Diabetes Ernährung, die Herzinsuffizienz Ernährung, die Blutdruck Ernährung und natürlich auch die chronischen Nierenerkrankungsernährung.

00:21:49: Also das muss zusammenpassen und deshalb gibt es eben auch von den Krankenkassen finanziert, Ernährungsberatung, Diabetesschulungen.

00:21:59: Und wir sind in diesem Land in einem wirklich sehr guten Zustand, dass das die Krankenkassen tragen.

00:22:04: Das ist nicht in vielen Ländern der Fall, sondern wir haben in diesem Disease Management Programm, also chronische Erkrankungen, haben wir eben zum Beispiel beim Diabetes oder beim Hochdruck immer Kapitel dabei, wo es um Ernährung geht, wo also wirklich sehr gut beschrieben werden kann, was zu empfehlen ist.

00:22:23: Und dann geht es immer daran, individuell das auszuarbeiten.

00:22:28: Da muss man immer schauen, wo ist ihr Ziel wert?

00:22:30: In welchem Stadium der Nierenerkrankung sind Sie?

00:22:33: Wenn Sie eben schon ein sehr hohes Stadium haben, das heißt, wo die Niere sehr schlecht noch funktioniert, haben Sie eine andere Ernährung, als wenn Sie in der Anfangsstation sind und eigentlich nur den Gefäß Sklerose, also die Verkalkung der Gefäße verhindern wollen.

00:22:49: Deshalb braucht man hier wirklich sehr, sehr gezielte und von Ihnen bitte nachgefragte Ernährungsberatung.

00:22:56: Das klingt jetzt.

00:22:57: Wie leichter, als es tatsächlich ist.

00:23:00: Was ist denn Ihre Message an die Patienten?

00:23:03: Wie können Patienten oder Betroffene motiviert werden, ihre Ernährung und auch ihre Bewegung, der nachhaltig anzupassen?

00:23:10: Weil es gibt ganz viele Empfehlungen, auch konkrete Empfehlungen, wie Sie gerade gesagt haben.

00:23:15: Dass jetzt so den Schalter von null auf hundert Leuchten umzudrehen, ist wahrscheinlich auch sehr schwierig.

00:23:22: Dort begleiten Sie wahrscheinlich Ihre Patienten noch über.

00:23:25: Ein langen Weg.

00:23:29: Was sagen Sie im Patienten damit, dass kein ungesunder Druck wird?

00:23:33: Ja, Frau Dr.

00:23:34: Woldeck hat das schon angedeutet.

00:23:36: Wir sprechen nicht von die Ehe, sondern von Kost.

00:23:39: Und irgendeine Kost hatten die ja immer schon.

00:23:41: Und man sieht es ihnen ja auch zum Teil an.

00:23:43: Und wenn wir dann die Patienten mitnehmen wollen, sie können viel tun, schauen sie, wenn sie einmal sich bewegen und dann auch gesunder essen, wären sie etwas leichter werden.

00:23:54: Ihre Knie wäre nicht mehr so schmerzen.

00:23:57: Und hier wäre die Familie mit einzubeziehen.

00:23:59: Also ich habe es gerne, wenn dann die Ehe-Partner oder Frauen dabei sind oder auch gerne Geschwister, jedenfalls die betreuende Person, die am engsten zusammenhängt, die vielleicht auch kochen zusammen.

00:24:11: Die Frauen sind dann immer sehr engagiert.

00:24:13: Was kann ich denn für meinen Mann kochen?

00:24:15: Und das ist wunderbar, wenn man dann Wege sucht, die man zum Beispiel seitens am Phosphat, frisch kocht.

00:24:23: So schlecht ist es sehr oft gar nicht.

00:24:25: Die Frauen kochen eigentlich schon gerne oder auch die Männer sind zu Hause oder kochen, das ist dann zu erfragen.

00:24:30: Also ich würde immer Ressourcen, die schon da sind, dann fördern.

00:24:34: Und vielleicht sind sie schon im Sportverein.

00:24:36: Vieles durch Corona eingeschlafen.

00:24:38: Ja, früher war ich zum Reha-Sport und sage, dann können sie doch wieder gehen, dann wieder das Rezept verschreiben.

00:24:44: Also sozusagen den Patienten dort abholen, wo er gerade steht.

00:24:48: Es gibt Selbsthilfegruppen, wenn einer alleinstehend ist, dann man sagt, hier können Sie sich austauschen, die können Sie anrufen, die waren auch schon dort.

00:24:56: Also es ist sehr wichtig, den Patienten dort abzuholen, wie er sich gerade fühlt.

00:25:01: Viele sind ja auch scheinbar abwährend.

00:25:04: Das ist aber oft die Angst, die sie haben.

00:25:06: Es kommt jetzt auf mich zu, was soll ich es alles ändern?

00:25:09: Das kann ich gar nicht.

00:25:10: Es überfordert vielleicht auch kognitiv oder auch vom Typ her.

00:25:14: Also, da brauchst du viel Zeit, gemeinsam zu reden und ihm zu zeigen, dass man ihm jetzt nichts Böses will mit unseren Forderungen, sondern ihm die Chance gibt, hier selber mitzuarbeiten und Selbstwirksamkeit.

00:25:27: Und auch, dass er wieder in den Arbeitsprozess reinkommt, dann ist er wieder ... Fühlt er sich wieder derjenige, der ja mal war oder wenn er in den Garten geht und all das für ihn individuell anpassen.

00:25:37: Und dann, dann fühlt er sich auch besser und macht auch mit und das ist er natürlich ganz wichtig.

00:25:42: Also sich darauf konzentrieren, was es schon gibt, die Stärken nutzen und nicht nur in so Verbotslisten zu sprechen, weil das kann ich mir vorstellen.

00:25:50: Das mag ja keiner, das mögen wir ja selbst auch nicht.

00:25:52: Dafür haben wir übrigens für beide eine Liste entwickelt, wie Kallium gesunde Ernährung geht und wir haben weggelassen, weil sie alles in nicht essen dürfen, sondern was dürfen sie einmal am Tag, was dürfen sie einmal die Woche essen.

00:26:04: Denn nicht nicht essen, das ist wie nicht ans lila Telefon denken, wie soll das gehen, sondern dass sie können gesund essen und das hält auch Leib und Seele zusammen.

00:26:15: Also Essen ist ganz wichtig.

00:26:17: Wir wollen auf keinen Fall eine Unterernährung haben.

00:26:19: Das würde auch mehr Entzündung, mehr Krankheit vom Herz-Kreislauf-System bedeuten.

00:26:25: Essen Sie was schmeckt und noch mehr in die Gesundheit.

00:26:28: Richtung, als sie es vielleicht bisher immer getan haben, aufgrund von Stress oder Bedachteid.

00:26:35: Ja, Frau Dr.

00:26:36: Wojtek, was geben Sie denn an praktischen Empfehlungen Ihren Patienten mit, wie vielleicht die Lebensqualität vielleicht nicht nur verbessert, sondern vielleicht auch erhalten werden kann, um vielleicht das Fortschreiten dieser zwei großen Erkrankungen, also nirgendsuffizient und vielleicht auch Diabetes, zu verhindern?

00:26:53: Also an allen Stellschrauben, die möglich sind, drehen.

00:26:57: Das ist eigentlich das Wesentliche und überall ein wenig.

00:27:01: Wir haben mit dem Rauchen angefangen.

00:27:03: Wir hören mit dem Rauchen auf, bitte auf.

00:27:05: Das ist also ganz wesentlich.

00:27:07: Genügend Schlaf spielt auch eine Rolle.

00:27:09: Sieben bis acht Stunden sollte man schlafen, ob es dann mittags ist oder eben, wenn man nicht berufstätig ist, dann wirklich der Nachtschlaf einhalten.

00:27:19: Das gehört auch alles dazu, die Tabletten regelmäßig zu nehmen.

00:27:23: Und wenn man Vorbehalte hat, das zu besprechen, nicht einfach wegzulassen, sondern zu besprechen, ist es hochwertiges Medikamentengabe oder eine hochwertige Medikamentengabe ist also etwas,

00:27:35: was

00:27:36: manchmal wirklich Schade im Schrank verkommt und wir drehen uns um eine halbe Tablette mehr oder eine halbe Tablette weniger, die wir ihnen empfehlen und dabei nehmen sie die ganze schon gar nicht.

00:27:46: Ja, also dieses Miteinander sein und eben auch mal sagen, nein, ich habe sie vergessen oder ich habe sie weggelassen, weil dann kann man Lösungen finden und diese Lösungen eben gemeinsam finden.

00:27:58: Von der Ernährung her.

00:28:01: Alles das, was jetzt zum Beispiel eben auch im Moment im Garten wächst, also Äpfel und Bären und Gurke und Zucchini, grüne Bohnen, das ist alles etwas, was man gut essen kann.

00:28:13: Und wo man gar nicht jetzt irgendwelche teuren Sachen sich kaufen muss, auch sich nichts irgendwie als Zusatznahrung aufschwratzen lassen, sondern erst mal schauen, was kann ich mit dem, was ich habe, vielleicht sogar selber im Garten habe, was kann ich da mit mir Gutes tun und mich daran auch freuen.

00:28:30: etwas sehr Wesentliches, dass man sich auch über Ernährung, sehr Lebensqualität, auch über diese Lebensqualität austauscht und eben daran auch freut, dass wir sie haben.

00:28:41: Und natürlich wollen wir komplexe Kohlenhydrate, wenn wir das so sagen, ein bisschen mehr meiden.

00:28:47: Das heißt, also Industriezucker oder Süßgetränke, da kann man aber auch sich gute Lösungen schaffen, indem man ein bisschen Zitronensaft in ein Wasser tut oder so, wenn man nun wirklich an stilles Wasser oder so gar nicht rankommt.

00:29:00: Also immer Lösungen suchen, nicht schauen.

00:29:03: Das darf ich nicht.

00:29:04: Das darf ich nicht, bringt einen sofort in die Defensive.

00:29:08: Und man hat auch das Krankheitsgefühl viel mehr.

00:29:11: Sondern schauen, was kann ich und was darf ich?

00:29:14: Und das ist, glaube ich, unsere Botschaft heute auch, dass wir sagen müssen.

00:29:18: Wir wollen Ihre Lebensqualität erhalten, möglichst lange Ihre Gesundheit erhalten.

00:29:24: Daran arbeiten wir und dieses Credo, das nehmen Sie uns bitte auch ab, dass wir das auch immer wollen und dass Sie uns da vielleicht sogar unterstützen, weil es eigentlich ja um Ihre Gesundheit geht.

00:29:37: Und das ist ein wunderbares Schlusswort.

00:29:39: Also wir konzentrieren uns darauf, was geht und was man kann und nicht was.

00:29:45: nicht erlaubt ist.

00:29:46: Ganz herzlichen Dank vor Dr.

00:29:47: Peschel und Frau Dr.

00:29:48: Wojtek für ihre wertvolle Zeit und ihr Fachwissen und die Einblicke in das Thema Janierenschutz auf dem Teller.

00:29:55: Wir haben heute sehr viel gelernt.

00:29:56: Es wurde super konkret.

00:29:57: Das finde ich richtig, richtig gut.

00:29:59: Und so soll es sein.

00:30:01: Und wenn du keine Folge von ganz schöneren Verpassen willst, abonniere diesen Podcast überall, wo es Podcasts gibt.

00:30:07: Danke fürs Zuhören.

00:30:07: Bis zum nächsten Mal.

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