Folge 2: Der Nieren-TÜV
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Professor Kielstein, Direktor der Klinik für Nephrologie in Braunschweig, über das sogenannte CKD-Screening, oder wie er es lieber nennt: den „Nieren-TÜV“. Wir klären auf, warum es so wichtig ist, die Nierenfunktion regelmäßig zu überprüfen, besonders bei Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einer Krebserkrankung oder nach bestimmten Operationen. Eine aufschlussreiche und praxisnahe Folge über ein oft unterschätztes Organ: verständlich, eindrücklich und mit einem klaren Appell: Früh erkennen und besser behandeln.
Dieser Podcast wird finanziert von AstraZeneca. DE-87466
Mehr Informationen: https://www.teamniere.de/
Klinikum Braunschweig: https://klinikum-braunschweig.de/info?object=product&id_object=2240
Transkript anzeigen
00:00:10: Willkommen zu einer neuen Folge von ganz schönen Niere.
00:00:13: Aha-Momente und klare Antworten.
00:00:15: Heute geht's um das Testen der Nierenfunktion, das sogenannte CKD Screening.
00:00:21: Und warum das Greening für PatientInnen mit Vorerkrankung, insbesondere im Herzen, so wichtig ist.
00:00:27: Ich freue mich sehr dafür, heute Professor Jan Kielstein bei uns zu begrüßen.
00:00:31: Professor Kielstein leitet die Klinik für Nephrologie, Rheumatologie und Blutreinigungsverfahren der städtischen Klinik Braunschweig.
00:00:38: Herzlich willkommen und schön, dass Sie heute mein Gast sind.
00:00:40: Ja, vielen Dank für die Anladung.
00:00:42: Ich freue mich, hier sein zu können.
00:00:44: Ich freue mich auch sehr und ich denke unsere Patientinnen, Patienten oder auch alle Interessierten, die zuhören, freuen sich umso mehr.
00:00:52: Das Testen von dieser Nierenfunktion, das klingt irgendwie wichtig, aber irgendwie weiß man wahrscheinlich nicht genau so, was das ist.
00:00:59: Man hört manchmal Screening, man hört manchmal Testen.
00:01:02: Warum ist dann so ein Screening, also dieses Testen auf eine chronische Niederkrankung, also CKD, so entscheidend und gerade bei dieser Risikogruppe wie Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck oder auch ganz einfach Herz-Kreislauf-Erkrankungen?
00:01:16: Wir fangen mal mit Begriffen an und ich habe so ein bisschen zusammengezuckt, als sie im Intro gesagt haben, CKD Screening.
00:01:24: Das sind ja so Begriffe, wo man vielleicht auch als interessierter Laie schon wieder abschaltet und sagt, um Gottes Willen.
00:01:32: Was reden die da eigentlich?
00:01:35: Ich spreche gern vom Nieren TÜV.
00:01:37: Also die Frage, wann muss ich mit meiner Niere zum TÜV, um sie überprüfen zu lassen?
00:01:42: Für Autos ist das klar geregelt.
00:01:45: Neuwagen, drei Jahre lang nicht überprüfen lassen, danach gibt's keine Wahl.
00:01:50: Also wenn man mit dem Auto auf die Straße möchte, dann braucht man regelmäßig alle zwei Jahre einen TÜV.
00:01:56: Bei der Niere, die pinkelt auch, wenn man nicht sie überprüfen lässt, ob sie dann funktioniert.
00:02:02: Das sind wir schon beim ersten Problem.
00:02:04: Das erste Problem ist, nicht jeder, der pinkelt, der uriniert, der Wasser lassen kann, hat eine gesunde Niere.
00:02:14: In der Bevölkerung gibt es aber häufig diese Assoziation mit den Nieren.
00:02:18: Nein, da hab ich kein Problem, ich kann gut Wasser lassen.
00:02:22: Das ist schon mal das Erste, wo man sagen muss, das hat miteinander nicht zwingend was zu tun.
00:02:28: Und ... vierzehn Prozent der Bevölkerung ... Das ist so viel wie früher mal eine größere Volkspartei hatte bei den Wahlen.
00:02:38: Vierzehn Prozent der Bevölkerung sind chronisch Nieren krank.
00:02:42: Das heißt, die haben über länger als drei Monate entweder eine Verschlechterung ihrer Entgiftungsleistung der Niere oder sie haben im Urin Dinge, die da nicht hingehören.
00:02:56: Und jetzt kommen wir wieder zum Nieren-TÜV.
00:02:58: Das heißt, wenn ich die Niere überprüfen möchte, ob sie gesund ist oder nicht, muss ich immer zwei Sachen machen.
00:03:05: So wie beim TÜV auch.
00:03:06: Da habe ich die Hauptuntersuchung.
00:03:07: Da wird geguckt, ob die Bremsen funktionieren.
00:03:09: Und dann habe ich die Abgasuntersuchung, wo geguckt wird, bei einem Verbrenner zumindest.
00:03:15: Wie ist das mit dem Ausstoß von Schadstoffen?
00:03:18: Und wenn ich die Nieren-TÜV mache, dann muss ich mindestens zwei Dinge.
00:03:22: Das eine ist, ich muss versuchen, die Entgiftungsleistung der Niere abzuschätzen.
00:03:28: Da muss ich nicht auf dem Prüfstand, das ist gar nicht so aufwendig, sondern da schätze ich die Nierenleistung ab durch einen Wert, der heißt EGFR.
00:03:38: E steht dann nicht für elektrisch, sondern E steht für estimated, für geschätzt.
00:03:43: Das heißt dieser Wert, der normalerweise vom Labor automatisch abgeschätzt wird, der sagt mir, wie viel Entgiftungsleistung hat er meine Niere noch?
00:03:54: Und dann gibt es einen anderen Wert und der wird erschreckend selten gemacht.
00:03:58: Also auch bei Menschen, wo man es machen müsste, in weniger als ein Prozent der Fälle.
00:04:03: Und das ist nämlich ein Wert aus dem Urin, wo ich denke, das liegt eigentlich auf der Hand.
00:04:07: Die Niere produziert Urin.
00:04:09: Wenn ich wissen will, wie es der Niere geht, dann gucke ich mir auch den Urin an.
00:04:12: Und das wird aber ungern gemacht aus vielerlei Gründen.
00:04:18: Und dieser Wert ist aber ganz wichtig, den ich im Urin anschaue.
00:04:21: Das ist der sogenannte UACR-Wert.
00:04:25: Ich denke, oh Gott, ja, UACR, das ist so ein schwieriger Begriff.
00:04:31: Ja, da muss man sich dran gewöhnen, aber das ist im Prinzip Eiweiß im Urin.
00:04:36: Und diesen Wert brauche ich, um mit letzter Sicherheit sagen zu können, ist meine Niere krank oder gesund.
00:04:45: Wichtiger Punkt, Nierentüff heißt immer zwei Dinge anschauen, einmal über eine Blutentnahme, den Kreatinienwert und aus diesem Kreatinienwert wird dann die Nierenleistung abgeschätzt und das heißt auf Schlau EGFR und im Urin gucke ich nach Eiweiß und dieser Wert heißt UACR.
00:05:07: Warum gucke ich im Urin nach Eiweiß?
00:05:09: Viele von uns haben Eltern oder zumindest Großeltern, die so mit einer normalen Filter-Kaffemaschine Kaffee gekocht haben.
00:05:21: Und meine Großmutter, die hat diese Filtertüte immer noch mal gefaltet, weil sie Sorge hatte, dass die Filtertüte, wenn sie da auf das Kaffeepulver, das heiße Wasser drauf gießt, dass die reißt.
00:05:35: Die hat so zwei Nahtstellen und deswegen wurde die Tüte immer gefaltet.
00:05:40: Warum fand die das doof, wenn die Filtertüte gerissen ist?
00:05:43: Weil dann natürlich Kaffeepulver im Kaffee war.
00:05:47: Und genauso wie die Filtertüte von einem Filterkaffee reißen kann, kann auch das Filtersystem der Niere reißen.
00:05:56: Und das tut nicht weh.
00:05:57: Man merkt das nicht.
00:05:59: Anders als wenn ich mir die Muskelfasern reise.
00:06:02: Das sehen wir immer.
00:06:03: Medienwirksam bei den Fußballern, ja, die grümmen sich auf den Platz.
00:06:07: Aber wenn das Filtersystem der Niere reißt, tut das nicht weh.
00:06:12: Aber ich kann das erkennen, weil dann plötzlich Eiweiß in den Urinen durchrutscht.
00:06:19: Und das passiert nur, wenn das Filtersystem der Niere nicht in Ordnung ist.
00:06:24: Und deswegen ist dieser Urinenwert, dieser Urineiweißwert so wichtig.
00:06:30: Wenn das Filtersystem reißt, wie Sie gerade gesagt haben, es tut nicht
00:06:34: weh,
00:06:35: dann ist es natürlich auch vielleicht schwierig zu erkennen, wann muss ich denn zum Nierentürf?
00:06:40: Frage nochmal ganz allgemein, das müssen wahrscheinlich alle mit dieser chronischen Nierenerkrankung.
00:06:45: Und vielleicht auch, wie ich es im Intro versucht habe, auch herauszufiltern, vielleicht nicht nur für Patienten mit CKD, sondern auch für Herzkreislauferkrankte.
00:06:55: Also, wann ist es insbesondere wichtig, um auch zu erfahren, es können ja nicht alle zu Ihnen in die Klinik kommen, sondern wer entscheidet und wann?
00:07:02: muss man da vielleicht sagen, ich wäre Potenzial mal geeignet um... zum Nieren-Tüft zu gehen.
00:07:07: Genau, das ist eine ganz wichtige Frage.
00:07:09: Die Gesundheitsgesetzgebung hinkt da noch deutlich zurück.
00:07:12: Also wir haben in Deutschland keine offizielle Regel, wann ein Nieren-Tüft durchgeführt werden muss.
00:07:20: Kann das als beim Auto.
00:07:21: Beim Auto ist es klar vorgeschrieben, bei der Niere noch nicht.
00:07:25: Wer sollte zum Nieren-TÜV?
00:07:27: Also wer, der uns jetzt zuhört, sagt Mensch, ja, das, was der Kielstein erzählt hat von der Filtertüte und von der Nierenleistung, das ist ja ganz interessant.
00:07:35: Ich möchte gern wissen, ob das für mich wichtig ist.
00:07:39: Das sind fünf Kategorien von Menschen.
00:07:41: Das sind Menschen mit einer Zuckererkrankung, mit Diabetes.
00:07:44: Und das ist egal, ob es Typ eins oder Typ zwei Diabetes ist, also Altersdiabetes oder der Jugendauftritt.
00:07:51: Diejenigen, die Diabetes haben, müssen zum Nierentüff.
00:07:55: Da ist es auch teilweise im Untersuchungsprogramm mit drin.
00:07:59: Da gibt es ja so ein spezielles Untersuchungsprogramm.
00:08:02: DMP heißt das Disease Management Programme.
00:08:08: Und da ist der Nieren eilweiswert zum Beispiel auch mit drin.
00:08:12: Wer sollte noch zum Nierentüff?
00:08:13: Das sind Menschen mit einem hohen Blutdruck, die Blutdruckmedikamente einnehmen.
00:08:18: Nicht weil die Blutdruckmedikamente die Niere schädigen, sondern weil der hohe Blutdruck über lange Zeit die Niere schädigt.
00:08:26: Das ist der häufigste Grund, weshalb Menschen in Deutschland an der Dialyse landen, an der Blutwäsche, entweder hoher Blutdruck oder Diabetes.
00:08:34: Was sind noch Menschen, die gefährdet sind?
00:08:37: Menschen mit einer Krebserkrankung.
00:08:40: Weil Krebserkrankungen und die Therapie der Krebserkrankungen häufig auch vergesellschaftet ist mit einer chronischen Veränderung der Nierenfunktion mit einer chronischen Nierenkrankheit.
00:08:52: Es sind Frauen, die in der Schwangerschaft eine Schwangerschaftsvergiftung hatten, eine sogenannte Gestose.
00:09:01: Also das sind dramatische Ereignisse, wo der Blutdruck plötzlich ganz hoch ist, wo man extrem dicke Beine bekommt in der Schwangerschaft, eine erhöhte Eifersausschaltung, denen würde ich auch raten, die Niere überprüfen zu lassen.
00:09:17: Und Menschen, die wissen, dass sie untergewichtigt zur Welt gekommen sind, also Geburtsgewicht unter zwei Kilogramm.
00:09:27: Das sind dank der Neonatologie, ist das medizinisch heute kein Problem mehr.
00:09:33: Das wären kreative Menschen im späteren Leben, die packen das alle gut.
00:09:43: Aber die ... haben hohes Risiko, eine eingeschränkte Nierenfunktion zu haben in ihrem Leben.
00:09:51: Und jetzt, wo wir drüber sprechen, ist es noch eine weitere Gruppe, nämlich Menschen, die im Krankenhaus im Rahmen einer großen Operation auch eine eingeschränkte Nierenfunktion hatten, eine sogenannte akute Nierenfunktionseinschränkung.
00:10:07: Also Beispiel, große Herzoperation und dann gibt es manchmal Menschen, die danach für eine Woche an die Dialyse müssen, weil die Niere nicht gut funktioniert hat und die erholt sich dann aber wieder.
00:10:22: und die Menschen haben aber trotzdem ein lebenslang erhöhtes Risiko für ne chronische Nierenkrankheit.
00:10:28: Also insbesondere Bluthochdruck, Diabetes, Krebspatientinnen, die wissen, dass sie weniger als zwei Kilo zu Geburt gewogen haben und die, die schon mal so eine akute Nierenfunktionseinschränkungen hatten, früher sagte man dazu, ein gutes Nierenversagen.
00:10:46: Die sollten diesen Nierencheck machen lassen, den Nierentüff.
00:10:52: Und ich habe ja erklärt, der ist gar nicht so aufwendig, also muss man nirgends hinfahren.
00:10:57: Man bekommt auch keine Plakette mehr.
00:10:59: Das ist also der weitere Unterschied, aber es ist schon sehr sinnvoll, das machen zu lassen.
00:11:04: Und jetzt die Frage.
00:11:05: Warum funktioniert das eigentlich nicht?
00:11:07: Warum wird das nicht flächendeckend gemacht?
00:11:10: Und die Antwort ist relativ einfach.
00:11:11: Wir hatten über Jahre wenig, was wir therapeutisch machen konnten.
00:11:17: Also wir haben dann festgestellt, es ist eine Nierenerkrankung und dann haben wir gesagt, naja, essen Sie nicht so viel Salz.
00:11:24: achten sie auf die Kaliumwerte, auch wichtig ein wichtiges Mineral, was man beachten muss bei Nierenkrankheit, gucken sie, dass ihr Blutdruck gut eingestellt ist und vermeiden sie Medikamente, die die Niere schädigen können.
00:11:37: Aber letztendlich konnte man nicht irrsinnig viel machen.
00:11:40: Und das hat sich grundlegend geändert, weil wir nämlich in den letzten acht Jahren, zehn Jahren mehrere Medikamente bekommen haben, die die Verschlechterung der Nierenfunktion aufhalten können.
00:11:57: Und im Idealfall eben dann den Eintritt der Dialysepflichtigkeit auch verhindern.
00:12:05: Das soweit zu den Risikogruppen.
00:12:08: Also ganz klares Plädoyer.
00:12:11: Diese Gruppen, also wenn sie sich in einer der Aufzählungen wiedergefunden haben, jetzt, dann gehen sie zu ihrer Hausärztin, zu ihrem Hausarzt und sagen, Mensch, Ich hab da was gehört über den Nieren-Tüpf.
00:12:24: Wie sehen diese beiden Werte?
00:12:26: Wichtig, die beiden Werte denn bei mir aus, diese EGFR und die Urin-Ei-Weiß-Ausscheidung, die UACR.
00:12:36: Und bevor Panik ausbricht, das ist mir ganz wichtig.
00:12:40: Deswegen wirke ich sie auch schon bei der interdierten Frage jetzt gerade ab.
00:12:47: Wenn ich ... Fünfzig, sechzig, siebzig bin, brauche ich nicht mehr hundert Prozent Nierenleistung.
00:12:55: Also wir sind gerade dabei zu überlegen, wie wir die Nierenleistung an das Alter anpassen können.
00:13:02: Da sind wir noch nicht, das ist noch nicht abgeschlossen, dieser Prozess.
00:13:06: Aber genau, wenn gremen Sie sich nicht und sagen, um Gottes Willen, ich habe jetzt nur noch sechzig Prozent Nierenleistung, überlegen Sie, wie viel von der Bestzeit, hundert Meter, die sie in der Schule laufen konnten, sie mit siebzig noch laufen können und das wird auch nicht mehr die Zeit von damals sein.
00:13:27: Also eine gewisse... Abnahme der Nierenfunktion ist in Ordnung, denn die Nieren sind prinzipiell schon auf Reserve mitgebaut.
00:13:37: Man kann gut auf die Hälfte der Nierenfunktion verzichten, dass zum Beispiel ein Grund weshalb es in Deutschland und in anderen Ländern erlaubt ist, wenn man gesund ist, eine Niere zu
00:13:47: spenden.
00:13:49: Ja, darum haben wir auch zweinieren.
00:13:51: Aber dennoch möchte ich Sie fragen, auch wenn meine Frage schon jetzt halb beantwortet war.
00:13:54: Sie sind mir da glücklicherweise zuvor gekommen.
00:13:57: Aber ab welchen Werten so bei der EGFR und bei der Albumin Kreatinin Ratio sollten jetzt also die niedergelassenen Kollegen und auch die Betroffenen vielleicht aufmerksam werden, können Sie da so eine vielleicht auch nach Einstufung, Abschätzung da eine Orientierung geben?
00:14:16: Ja.
00:14:19: Da vierzehn Prozent der Bevölkerung chronisch Nierenkrank sind, ist es so, dass die nicht alle von Nieren-Spezialistinnen gesehen werden können und müssen, auch nicht müssen, weil unsere hausärztlichen Kolleginnen doch schon über sehr, sehr viel Wissen in dem Bereich mit verfügen.
00:14:40: Wer sollte trotzdem zu einem Nieren-Spezialisten, zu einer Spezialistin geschickt werden?
00:14:45: Das sind Menschen, die zum einen eine Nierenleistung haben die unter dreißig Prozent liegt.
00:14:52: Also diese EGFR, wenn die unter dreißig ist, dann empfehlen wir eine Vorstellung im nephrologischen Team.
00:15:02: Das zweite ist, wenn die Eifers Ausscheidung im Urin sehr hoch ist.
00:15:07: Also da gibt es eine komische Laboreinheit, die heißt Milligramm-Programm.
00:15:13: Also wer aus relativ unerklärlichen Gründen über dreihundert Milligramm Programm liegt, der sollte auch nephrologisch gesehen werden oder Menschen, bei denen sich einer dieser Werte sehr schnell verändert.
00:15:27: Also nehmen wir mal an, die IGFR ist immer so zwischen fünfundfünfzig und sechzig über fünf Jahre und plötzlich ist sie nur noch vierzig.
00:15:38: Also da hat eine abrupte Veränderung stattgefunden und das ist auch ein Grund, jemanden nephrologisch noch mal abklären zu lassen.
00:15:47: Und was machen wir dann in der Klinik?
00:15:49: Wir machen nicht selten eine Nierenpunktion.
00:15:53: Also wir entnehmen von den Millionen Nierenkörperchen, die eine Niere so hat, um die zwanzig Nierenkörperchen mit einer witzig kleinen Nadel.
00:16:04: und dann kann der Pathologe unter dem Mikroskop sagen, was hat die Niere geärgert?
00:16:09: War es wirklich der Blutdruck?
00:16:12: Oder ist es zum Beispiel eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis, eine immunologische Erkrankung oder die Nebenwirkung eines Medikamentes?
00:16:22: Das ist alles möglich, insbesondere bei diesen sehr modernen Krebstherapien haben wir nicht selten.
00:16:29: plötzlich Eiweiß im Urin, was vorher nicht da war und dann brauchen wir die Biopsie, um auch sicher zu gehen, was es ist und um dann auch zu behandeln.
00:16:38: So holen Sie sich die Erklärungen tatsächlich auch.
00:16:43: Niere tüft dann wahrscheinlich nicht einmalig, sondern dann auch in regelmäßigen Abständen.
00:16:47: In welcher Frequenz kann man das so über den Daumen peilen?
00:16:50: Ja, ich würde es mindestens so machen wie beim Auto.
00:16:53: Also wenn Sie sich ebenso lieb haben wie Ihr Auto, würde ich sagen alle zwei Jahre ist so eine Mindestzahl.
00:17:01: Es hängt von der Dynamik ab.
00:17:05: Wenn Sie eine Abnahme der Nierenfunktion haben, Diabetes und Bluthochdruck haben, dann würde ich schon empfehlen, diese Werte mindestens einmal im Jahr machen zu lassen.
00:17:20: Und übrigens auch, wenn uns mal aus Versehen jetzt ein junger Mann zuhört, und ich erkläre gleich, warum ich das auf Männer begrenze, der sagt, Mensch, ich hatte mal Blut im Urin oder schäumenden Urin.
00:17:35: Das lohnt sich, das auch mit achtzehn oder neunzehn zu testen.
00:17:38: Das haben wir früher bei der Musterung gemacht.
00:17:41: Da wurde der Urin untersucht und da gibt es eine Erkrankung, die sogenannte IgA-Nephropathie.
00:17:47: Das ist ein bisschen komplex, um es jetzt hier zu erklären.
00:17:50: Aber eine Erkrankung, die man supergut behandeln kann.
00:17:53: und seit wir die Musterung nicht mehr haben, wird diese Erkrankung leider ganz spät erkannt.
00:17:58: Denn man schickt die jungen Männer mit Blutemurin zum Urologen und sagt, Mensch, Hoffentlich Skarnierenkrebs oder Blasenkrebs und das ist es im Alter von achtzehn oder neunzehn, im Regelfall nicht.
00:18:11: Und dann sind alle erleichtert und sagen, ich dachte schon, das wäre Krebs und dann hört es an dieser Stelle auf.
00:18:18: Entzündung der Niere, also Entzündung nicht durch Bakterien, sondern über andere Wege.
00:18:25: Diese IER-Nephropathie läuft dann weiter und wir sehen die Menschen in Deutschland mittlerweile erst, wenn sie Mitte vierzig sind und schon die Hälfte der Nierenfunktion verloren haben.
00:18:35: Also deswegen gibt es in Ländern, wo diese Erkrankung sehr häufig ist und es sind ebente.
00:18:42: häufiger junge Männer betroffen.
00:18:44: Es gibt es richtig Screening-Programme, also wo alle jungen Männer auf diese Erkrankung getestet werden.
00:18:51: Das haben wir in Deutschland nicht.
00:18:53: Und das fehlt, wie sie sagen, weil sie die Patienten dann in einem gewissen Maße erst zu spät wieder treffen, dann in ihren späteren Jahren.
00:19:03: Jetzt wird dann ihren TÜV gemacht und die zwei entsprechenden Laborwerte oder Werte, ja, die reißen halt raus.
00:19:11: Gibt es irgendwas, was die Betroffenen, also was man machen kann?
00:19:14: Also so eine banale Frage, kann man es irgendwie steuern oder ... geht das nun nur in einer Medikamenteusotherapie über?
00:19:23: Also
00:19:24: das erste ist schon mal keine Panik bekommen.
00:19:27: Das ist ganz wichtig.
00:19:28: Denn Menschen, die wissen, dass ihr Nieren-TÜV pathologisch ist, die haben einen großen Vorteil.
00:19:36: Genauso wie ich einen großen Vorteil habe, wenn mir der TÜV Sachverständige sagt, du, deine Bremse ist nicht in Ordnung.
00:19:43: Das kann gefährlich werden.
00:19:45: Also so ... sollten wir an das Ergebnis des Nieren-Tüfts erst mal ran gehen.
00:19:50: Wir haben damit einen Wissensvorsprung.
00:19:53: Und wenn ich weiß, dass etwas nicht in Ordnung ist, dann kann ich was dagegen tun.
00:19:58: Was kann ich bei der Niere machen?
00:20:01: Ich räume mal mit einer landläufigen Annahme auf, dass viele trinken.
00:20:08: Es glauben ja ganz viele Menschen.
00:20:10: Es ist für die Niere gut, wenn ich drei, vier, fünf, vielleicht noch mehr Liter am Tag trinke.
00:20:17: Gerade für eine kranke Niere, die braucht doch viel Flüssigkeit.
00:20:21: Das ist nicht so.
00:20:23: Also wir brauchen so viel Flüssigkeit, dass wir auch an heißen Tagen ungefähr einen Liter Urin produzieren.
00:20:31: Das kann man sparsensalber mal messen.
00:20:33: Ja, ist ein bisschen nervig.
00:20:35: Für Männer auch einfacher als für Frauen.
00:20:37: Aber das kann man einmal machen.
00:20:39: Und wenn das ein Liter ist am Tag, den man an Orinne ausscheidet, dann ist das vollkommen in Ordnung.
00:20:44: Und es hilft nicht mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um der Niere was Gutes zu tun.
00:20:49: Wer das möchte, kann das durchaus machen.
00:20:52: Aber es ist nicht notwendig.
00:20:53: Punkt Nummer eins.
00:20:54: Punkt Nummer zwei.
00:20:57: Niere, die angeschlagen ist, mag keinen hohen Blutdruck.
00:21:02: Überhaupt nicht.
00:21:03: Die reagiert irrsinnig zickig auf hohe Blutdruckwerte.
00:21:08: Das erste, was ich meinen Patientinnen sage, ist, wir müssen ihren Blutdruck gut einstellen.
00:21:14: Blutdruckwerte, die bei anderen Patientinnen so sind, dass ich sage, das gucken wir uns noch mal ein bisschen an.
00:21:21: Da ist es so, dass bei einer eingeschränkten Nierenfunktion ich sehr, sehr schnell sage, nein, hier müssen wir medikamentös gegensteuern.
00:21:29: Und dann hat uns der Apfelbaumreich beschenkt.
00:21:33: Aus der Rinde der Wurzel des Apfelbaums ist vor über hundert Jahren eine Substanz isoliert worden, das Philozin, also eine Wurzelsubstanz aus dem Apfelbaum.
00:21:49: die jetzt in abgewandelter Form in Tabletten verfügbar ist.
00:21:54: Und dieser Apfelbaum hat wirklich eine tolle Substanz, die er in seinen Wurzeln produziert.
00:22:01: Nämlich eine Substanz, die dazu führt, dass wir in der Niere mehr Zucker ausscheiden.
00:22:08: Das hat erstmal alle Zuckerspezialistinnen begeistert, weil sie gesagt haben, ist ja toll.
00:22:12: Ich nehme so eine Tablette ein, dann scheide ich Zucker über die Niere aus.
00:22:16: Und das heißt, ich kann halbe Darfeschokolade antagen.
00:22:19: Essen und es kommt nicht im Körper an.
00:22:23: So viel scheile ich aus an Zucker.
00:22:26: Genial.
00:22:27: Insbesondere wenn ich Diabetes habe.
00:22:30: Und dann hat man Studien gemacht und im Rahmen dieser Studien gesehen, weil ja Diabetiker, hatten wir besprochen, viele Nierenkrank sind, die DiabetikerInnen, die diese Medikamente bekommen haben, bei denen sind nicht nur die Blutzuckerwerte besser geworden, sondern bei denen ist auch die Nierenfunktion stabil geblieben.
00:22:55: Und das hat man zum Anlass genommen, um das Wakenes einzugehen, diese Diabetiker in den Tablette mal nicht Diabetiker zu geben mit Nierenerkrankungen.
00:23:06: und siehe da Das hat da auch funktioniert.
00:23:10: So, dass wir diese Apfelbaumwurzelmedikamente, die heißen auf Schlau, SGLT II-Inhibitoren, furchtbar, ich kann mich da nur entschuldigen, das ist keine schönere Abkürzung dafür, Gipte oder Fillerzine, diese Medikamente haben die Behandlung von Nierenkrankheiten revolutioniert und die setzen ja seit circa zehn Jahren ein.
00:23:35: Und die kann man eben einsetzen und sollte man einsetzen bei reduzierter Nierenfunktion und erhöhter.
00:23:43: Ausscheidung von Eiweiß im Morin.
00:23:45: Deswegen ist der Nierentüff so wichtig, denn wenn ich den auffälligen Nierentüff nicht habe, dann kann ich auch diese Medikamente nicht zum Einsatz bringen.
00:23:58: Genauso wie ich nicht mit einem Auto in die Werkstatt fahre und sage, wechseln Sie einfach mal die Bremse.
00:24:04: Warum sollte ich das machen lassen?
00:24:06: Die Bremsbeläge, vielleicht sind Sie noch gut.
00:24:09: Und manchmal sind sie auch schlecht.
00:24:10: Also wirklich erst überprüfen, erst messen und dann nicht in Panik geraten, sondern sagen, toll, ich hab den Nierentüff machen lassen.
00:24:18: Ich weiß, dass meine Niere nicht perfekt in Ordnung ist.
00:24:22: Aber ich kenne jetzt Spezialistinnen und das sind zunächst erstmal Hausärztinnen.
00:24:29: Die können mir da weiterhelfen.
00:24:30: Und wenn die sagen, ich komme nicht mehr weiter, dann gibt es immer noch uns Nierenspezialistinnen.
00:24:38: Genau, das wäre auch meine Frage.
00:24:39: Fängt es tatsächlich bei den nie der gelassenen Kollegen an, also in einer hausärzlichen Versorgung, dass da der TÜV beginnt?
00:24:46: Es können ja nicht alle in die stationäre Aufnahme in ihre Nefrologie kommen.
00:24:51: Also, wie
00:24:51: wichtig ist das?
00:24:52: Das ist sowieso nicht auch nicht in die ambulante Nefrologie.
00:24:54: Wir haben dafür nicht genügend Nefrologen in Deutschland.
00:24:59: Auch in anderen Ländern gibt es nicht genügend davon, sondern das gehört in die Hände der hausärztlichen Medizin, weil es ja auch nicht so schwer ist.
00:25:07: Also, der Nieren-Tüpf gehört in die hausärztlichen Medizin.
00:25:11: Wir versuchen gerade, über Forschungsprojekte auch zu gucken.
00:25:16: ob der Nierentüff vielleicht was für die Arbeitsmedizin ist.
00:25:19: Also wenn ich in einer großen Firma arbeite, da werde ich ja auch untersucht, dass man sagt, Mensch, da weiß man ja, wer hat Diabetes, wer hat Bluthochdruck.
00:25:29: Und wenn ich da sowieso hingehe, um mich untersuchen zu lassen, können die vielleicht auch den Nierentüff mitmachen lassen.
00:25:37: Also, eigentlich ist es ganz klar geregelt.
00:25:39: Sie haben auch gesagt, bitte auch daran denken, dass man auch den Urintasse und nicht jetzt nur diesen anderen Wert, also die EGFR im Blut.
00:25:51: Hör ich da noch ein bisschen Zukunftsmusik?
00:25:52: Also haben Sie da vielleicht auch noch Vorstellungen oder Wünsche so als Experte, wo Sie sagen, es würde uns weiter helfen, wenn?
00:26:00: Ja, also ich sag mal... Ich wünsche mir einen Sondervermögen Nierentüff.
00:26:06: Natürlich wünscht sich jeder für seinen Bereich mehr Geld im System.
00:26:11: Aber ich glaube schon, dass es eine sinnvolle Investition ist.
00:26:15: Denn wir wollen ja Leid und Kosten reduzieren.
00:26:20: Und was haben wir für Leid und Kosten, wenn wir chronische Nierenkrankheiten nicht entdecken oder nicht behandeln?
00:26:28: Und das sind zwei Dinge.
00:26:28: Das ist zum einen.
00:26:32: erhöhtes, kardiovaskuläres Risiko.
00:26:35: Ich sage immer, alle Universitätsprofessorinnen, die jetzt hier zuhören, mögen die Ungenauigkeit entschuldigen.
00:26:44: Aber ich sage meinen Patientinnen häufig, eine EGFR von kleiner dreißig ist wie dreißig Zigaretten am Tag rauchen.
00:26:53: Es ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor.
00:26:57: den man ja nicht gut beeinflussen kann.
00:26:59: Also, ob ich rauche oder nicht, ja, darauf habe ich, wenn ich willensstark bin, einen Einfluss, aber ob jetzt meine Niere noch dreißig Prozent Leistung hat oder nicht, darauf habe ich keinen Einfluss.
00:27:11: Das heißt, die meisten Menschen, die chronisch Nieren krank sind, die erleben gar nicht die Dialyse, sondern sie versterben vorher an Herz- und Kreislauferkrankungen.
00:27:21: Schlaganfall, Herzinfarkt.
00:27:24: Und die ... am fittesten sind, die erleben die Dialyse.
00:27:30: und das ist schon, ich bin froh, dass wir Dialyse haben in Deutschland, dass sie bezahlt wird, dass sie verfügbar ist, dass es keine Altersgrenze dafür gibt, dass es alles positiv, aber ich sehe... die Aufgabe der NefrologInnen darin, Dialyse zu verhindern, weil das wirklich nicht schön ist, Dialyse zu machen.
00:27:51: Und wir haben auch nicht genügend Organe, um eben alle dann transplantieren zu lassen.
00:27:57: Also wenn ich Leid verhindern möchte im Bezug auf den Nierer, dann ist es wichtig den Nierentüff durchzuführen.
00:28:08: Und aus meiner Sicht müsste er verpflichtend in Checkup-Untersuchungen aufgenommen werden.
00:28:16: Wenn ich Vorlesungen halte zur chronischen Nierenkrankheit, zeige ich immer das Bild von einem jungen Mann, der leider einen Arm verloren hat.
00:28:25: Und wenn so jemand in die Praxis reinkommt, da sehen sie sofort, da fehlt ein Arm, also da ist was Schlimmes passiert.
00:28:34: Wir sehen jeden Tag Menschen, denen fehlt von der Funktion her eine Niere.
00:28:40: jeden Tag.
00:28:41: Aber wir nehmen sie nicht wahr.
00:28:44: Und das ist schon gefährlich, weil Nieren erkrankt, wenn ihnen ein Arm fehlt.
00:28:48: Sie merken das bei jeder Sache, wenn sie die Hose zu machen wollen und so weiter.
00:28:52: Also da brauchen sie nicht sehr intelligent zu sein, um festzustellen, mir fehlt ein Arm.
00:28:59: Wenn ihnen die Hälfte der Nierenfunktion fehlt, dann merken sie das nicht.
00:29:02: Sie fühlen das nicht.
00:29:04: Es gibt keinen Symptom, wo man sagt, da könnte die Niere die Hälfte der Funktion eingebüßt haben.
00:29:12: Und deswegen sprechen wir von einer Stummenerkrankung, also eine Erkrankung, die wirklich nur über den Nieren TÜV festzustellen ist.
00:29:22: Es gibt keinen anderen Weg, diese Erkrankung sonst zu erfassen.
00:29:28: Und aus dem Grund ist der Nieren-TÜV so wichtig.
00:29:31: in den neuen Leitlinien für die hausärztlichen Kolleginnen wird nun auch gesagt, man soll diesen Risikopatientinnen anbieten, diesen Test.
00:29:41: Aber eine Verpflichtung wäre, glaube ich, schon besser.
00:29:46: Insbesondere für die Risikogruppen, die wir ja eingangs ganz klar benannt haben.
00:29:52: Also es muss jetzt keiner, der sich gesund fühlt, der keinen Bluthochdruck hat, der keinen Diabetes hat, der Triathlon läuft oder macht.
00:30:02: Der muss jetzt nicht jedes Jahr zum Nierentüff, aber diese Risikogruppen, die ja sehr gut zu definieren sind, Die brauchen den nähen TÜV und zwar regelmäßig.
00:30:14: Und die können Hoffnung haben, genauso wie wir, wenn der TÜV-Kontrolleur uns erstmal abweist.
00:30:20: Der gibt uns eine Mängelliste und was er uns noch gibt, ist ein Wiedervorstellungstermin.
00:30:26: Weil er zurecht die Hoffnung hat, diese Mängel sind behebbar.
00:30:31: Wenn er die Hoffnung nicht hätte, würde er das Fahrzeug stilllegen.
00:30:35: Und so ist es bei der Niere auch.
00:30:37: Wenn wir eine Mängelliste für die Niere haben, ist das nicht das Ende, sondern das heißt, okay, wir müssen eine Mängelliste arbeiten und dann machen wir eine Wiedervorstellung.
00:30:46: Und dann haben wir die Dinge stabilisiert oder teilweise sogar deutlich verbessert.
00:30:53: Also eigentlich eine ganz positive Sache.
00:30:57: Und im deutschen Versicherungssystem ist es auch so, dass wir es noch nicht mal bezahlen müssen.
00:31:02: Im Gegensatz zum TÜV, den müssen wir bezahlen.
00:31:05: Ja, eine positive Sache.
00:31:06: Und vielen Dank für diese Informative, aber auch eindringliche Botschaft.
00:31:09: Und es rechtfinde sich, wenn man eine Stummerkrankung handelt, es ist ja immer besser zu wissen, woran man arbeiten muss, als wenn man gar nichts weiß.
00:31:16: Und ja, mit dieser schönen Botschaft und mit diesen ganzen Informationen möchte ich mich bedanken bei Ihnen für Ihre Zeit, Professor Kirstein, und auch Ihre Expertise, dass Sie uns, ja, dass Sie auch dem Nierenscreening oder... dem CKD-Screening noch mal einen ganz neuen Namen gegeben haben, und zwar diesen Nieren-TÜV.
00:31:36: Ja, ich danke Ihnen für die Möglichkeit, über meine Lieblingsorgane die Nieren sprechen zu können und wünsche all denen, die zugehört haben, viel Zuvertrauen in Ihre Nieren und bleiben Sie da am Ball und lassen Sie sich, so sagt es ja das deutsche Sprichwort, nicht nur auf Herz, sondern auch auf Nieren.
00:32:01: Prüfen.
00:32:02: Absolut.
00:32:03: Und aus diesem Grund gibt es auch diesen tollen Podcast, weil wir uns diese stumme Erkrankung genau anhören und mit Expertinnen und Experten sprechen.
00:32:13: Also wenn du keine Folge von ganz Schöniere verpassen willst, dann abonnier den Podcast überall, wo es Podcasts gibt und danke fürs Zuhören.
00:32:20: Bis zum nächsten Mal.
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